Nichtsdestotrotz war der österreichische Monopolist bei der ersten Lizenzvergabe der Casinolizenzen in Österreich leer ausgegangen und reichte aufgrund dessen Beschwerde ein. Dies führte erst einmal zu nichts, außer dazu, dass weiterhin auf eine Vergabe der Lizenzen in Österreich gewartet wird.

Das Bundesverwaltungsgericht befasst sich aktuell mit der Vergabe von drei neuen Casinolizenzen in Wien und Niederösterreich. Die Casinos Austria waren bei dem vergangenen Bescheid des Finanzministeriums bei allen Standorten leer ausgegangen und hatte daher Beschwerde eingereicht. Ob diese Beschwerde dazu führen wird, dass die Casinos Austria in Zukunft eine der Lizenzen erhalten werden, bleibt aktuell noch abzuwarten. Das Warten ist es auch, woran alle nun gewohnt sind, denn eine Entscheidung ist noch immer nicht in Sicht. So lange keine finale Entscheidung getroffen wurde, kann kein Unternehmen die nächsten Schritte einleiten und zum Beispiel den Casinobau in Auftrag geben.

Schwere formale und inhaltliche Fehler

De Casinos Austria geben an, dass sie nicht deshalb Beschwerde eingereicht haben, weil sie leer ausgegangen waren, sondern weil es bei der vergangenen Ausschreibung schwere inhaltliche und formale Fehler gegeben haben soll. Die eingereichte Beschwerde führt nun dazu, dass weiterhin gewartet werden muss, bis das Gericht zu einem Ergebnis kommt. Neusten Meldungen zufolge soll es nun im Sommer zu einer Entscheidung kommen, die bereits von allen Beteiligten mit Spannung erwartet wird.