Derzeit können die Unternehmer sich allerdings im Ausland nicht so besonders erfolgreich zeigen und müssen sogar Verluste hinnehmen. Aufgrund von zu wenig finanziellen Mitteln musste die CAI die Lizenz für eine Spielbank in Chile zurückgegeben.

Die CAI bezahlte für die Konzession, die sie in Chile erhielten, bereits im Vorhinein eine Summe in Höhe von 900.000 Dollar. Die Lizenz ging schon im Jahr 2008 in den Besitz der CAI über. Seit diesem Zeitpunkt hatte das Unternehmen bis jetzt Zeit das Projekt zu realisieren und den Bau einer neuen Spielbank vorzunehmen.

Allerdings fehlten dem Unternehmen die finanziellen Mittel, um den Bau realisieren zu können und da die gegebene Frist nun abgelaufen ist machen die CAI Verluste in Höhe der Konzessionsabgabe und verlieren die Lizenz.

Die Planung der CAI hatte vorgesehen, dass etwa 500 km von Santiago entfernt ein neues Spielcasino entstehen sollte. Dieses sollte für rund 18 Millionen Dollar in dem Ort Ovalle entstehen. Das Unternehmen wollte den Bau mit Hilfe von Investoren finanzieren, welche jedoch gemeinsam mit dem Unternehmen offensichtlich nicht zu einer Einigung kommen konnten. Durch die fehlenden Investoren fehlten der CAI die Gelder, um den Bau zu realisieren.

Die Tochterfirma der Casinos Austria musste auch an anderer Stelle in der vergangenen Zeit Verluste hinnehmen. Insgesamt wurden in den ersten beiden Quartalen des letzten Jahres Verluste in Höhe von 30,7 Millionen Euro eingebracht. Um die Verluste nicht weiter anwachsen zu lassen, haben die Verantwortlichen Unternehmer einen Sparplan erstellt.

Das Unternehmen betreibt bereits ein anderes Casino in Chile. Das zweite Projekt konnte nun nicht realisiert werden und daher geht die Lizenz wieder zurück an den Lizenzgeber.