Die Zeiten, in den große Casinospieler wie Dostojewski in großem Aufzug am Roulettetisch saßen und stilvoll ihr Geld verspielten, scheinen sich nun dem Ende zuzuneigen. Schon seit 2008 zeigen vorallem Casinos in Deutschland, österreich und der Schweiz drastische Verluste, die 2009 noch dramatischer ausfallen. Vorallem die momentane, schlechte Wirtschaftslage, das Rauchverbot und die immer steigende Konkurrenz aus dem Internet, seien die Gründe für die Einbußen. Die Einnahmen in den 80 deutschsprachigen Casinos sind seit Beginn des Jahres 2009 um über 20 % zurückgegangen. Dazu kommt auch noch der gesetzlich vorgeschriebene Spielerschutz, denn dieser hindere Casinobetreiber daran, den gleichen Profit zu fahren wie deren Konkurrenz.

Die Besucher lassen sich nun von Internet-Spielbanken anziehen, wo auch die meisten Profis ihr Glück versuchen. Die Einfachheit von zu Hause aus zocken zu können, an mehreren Tischen gleichzeitig spielen zu können, ohne sich in Schale werfen zu müßen, macht Online Casinos unheimlich attraktiv. Aber auch die expandierenden Automaten Spielhallen, die weniger gesetzliche Vorschriften zu beachten haben und auch erheblich weniger Personalkosten abzudecken haben, tragen zur Verschlechterung der Situtaion der Casinos bei.

Sollte sich die Lage nicht bald erheblich ändern, müße man über staaliche Hilfe nachdenken oder sich sogar über Insolvenz Gedanken machen, so Matthias Hein, Sprecher der Interessengemeinschaft der Deutschen Spielbanken.

In österreich seien die Verlust nicht ganz so dramatisch, da sich die Casinos Austria bereits vor einigen Jahren durch dei Internetplattform win2day im Internet etabliert haben. Viele der heimischen Casinos schreiben dennoch rote Zahlen und auch hier muss über einen Erhalt nachgedacht werden.

Die aufblühenden Autmatenspielhallen werfen gute Gewinne ab und so haben Automatenkonzerne, wie beispielsweise Novomatic, im Gegensatz zu den Casinos keine Probleme. österreich und Deutschland erheben durch den Spielerschutz ein Monopol auf die Casinolandschaft. Das macht es natürlich unmöglich für lukrativ arbeitende ausländische Betreiber, wie beispielsweise Novomatic, in den Wettberwerb einzusteigen. Es sei im Gespräch das eben ganu diese Betreiber nun als Geldgeber eingeschaltet werden .

2009 ist nicht unbedingt ein rosiges Jahr für die Casinobetreiber. Kunden wechseln zu der bequemeren Form, den Online Casinos, oder wandern in Automatenspielhallen ab. Vorallem Kleinkunden fallen durch die schlechte wirtschaftsliche Lage ab. Lediglich durch die exklusiven Pokertuniere können die realen Casinos ihre Kunden locken, den so kommen auch Prominente und Poker Profis. Doch das alleine reicht nicht um die Verluste ausgleichen zu können.