Allein im März dieses Jahres sind die Umsätze erneut um 24 Prozent gestiegen. Verantwortlich für diesen Boom sind laut Experten vor allem die Spieler vom chinesischen Festland, die extra auf die Insel kommen, um dort dem Glücksspielvergnügen nachzugehen.

In China ist Glücksspiel grundsätzlich nicht legal. Die einzige Ausnahme ist die Sonderverwaltungszone Macao, wo die Chinesen dem Glücksspiel frönen können. Die Umsätze im März betrugen etwa 2,7 Milliarden Euro. Das erste Quartal war demnach für die Casinos in Macao mehr als erfolgreich, denn die Umsätze stiegen insgesamt um etwa 27 Prozent. Neben den erfolgreichen Bilanzen in Macao gibt es eine weitere Neuerung, nämlich die Neueröffnung eines Casinos durch Sands China, die Tochterfirma des berühmten Las Vegas Sands.

Der Auftrieb der Casinos in Macao findet seit dem Jahr 2009 statt. Seit diesem Jahr steigen die Umsätze. Die Regierung versuchte bereits diesen explosionsartigen Anstieg in geordnete Bahnen zu bringen und die Geldpolitik Chinas ist sehr streng, dennoch explodierte das Wachstum dieses Marktes weiterhin. Für dieses Jahr sehen die Analysten eine schlechtere Prognose, da das letzte Jahr im Vergleich einen zu extremen Anstieg verbuchen konnte. In diesem Jahr wird bei schlechtester Erwartung ein Wachstum von 11 Prozent prognostiziert.

Mit den Bilanzen der vergangenen Jahre etablierte sich Macao zum führenden Glücksspielmarkt und wird daher auch das "Zockerparadies" genannt. Sogar im Vergleich zu dem Glücksspielmekka Las Vegas konnte Macao in der Vergangenheit bessere Zahlen aufweisen und etabliert sich damit zur Glücksspielmetropole der Welt.