Das Verbot für diese Bezeichnung an Spielhallen gilt bereits seit dem 01. Dezember 2012. Grund für das Verbot dieser Namensgebung bei Spielhallen liegt daran, dass es sich bei diesen um Automatenhallen handelt und nur eine Spielbank als richtiges Casino bezeichnet werden darf.

Neben der Bestimmung der Namensgebung wurden außerdem weitere Punkte gesetzlich festgehalten. Hierzu zählt beispielsweise der Mindestabstand, den die Spielhallen sowohl untereinander aber auch zu Kinder- und Jugendeinrichtungen einhalten müssen. Neben der Bezeichnung von Spielhallen als Casino dürfen diese auch Wörter wie Spielbank nicht im eigenen Namen aufnehmen. Erlaubt ist für sogenannte Daddelhallen die Bezeichnung als Spielhalle oder ähnlichen Namensgebungen.

Auch das Wort Saloon ist in der Stadt Datteln erlaubt. In Verbindung mit den Namen dürfen bei den Spielhallen auch als Außenwerbung keine Spieltische oder Rouletteräder abgelichtet werden, da es eben solche in den Spielhallen ja nicht gibt sondern diese nur in den Spielbanken für die Besucher zur Verfügung stehen. Kurz gesagt darf lediglich das drauf sein, was auch drinnen zu finden ist.

In Datteln gibt es insgesamt elf Spielhallen. Fünf dieser Spielhallen hatten noch im vergangenen Jahr die Bezeichnung "Casino" im Namen enthalten. Drei der fünf Betreiber haben bis heute bereits eine Umbenennung der eigenen Spielhalle vorgenommen und somit auch die Außenaufschrift an dem eigenen Etablissement verändert, bei zwei der Casinos ist allerdings heute noch die Aufschrift "Casino" an der Außenseite des Ladens zu lesen. Die Stadt zeigt Verständnis, da bisher keine Fristen öffentlich bekannt gegeben wurden, in denen die Namen entfernt werden müssen.