Den Touristen ist es vor Ort gestattet, die Casinos zu besuchen, allerdings scheint dies für die Investoren nicht reizvoll genug zu sein. Dennoch scheint die Regulierung in Vietnam weiterhin streng zu bleiben, Medienberichten zu Folge sind Schutz vor Spielsucht, Geldwäsche oder weiteren illegalen Aktivitäten wichtiger, als der Verdienst aus dem Glücksspiel.

Rosige Zukunftsaussichten für Vietnam

Eigentlich war es geplant, dass Vietnam sich in Bezug auf die Glückspielgesetzgebung an Singapur orientieren könnte. Nach den neusten Meldungen des Finanzministeriums scheint dies jedoch nicht der Fall zu sein, denn demnach ist es nur Ausländern oder Vietnamesen mit ausländischem Pass gestattet, ein Casino zu besuchen und dem Glücksspiel nachzugehen. Diese strenge Regulierung in Vietnam hält Investoren davon ab, in diesen Sektor im Land zu investieren. Experten meinen, dass sich das Land damit eine große Chance verbaut. Denn auch Vietnam könnte aus dem Glücksspiel profitieren und dies auch ohne dabei die Spieler zu gefährden. Eine Möglichkeit wäre es beispielsweise gewesen, den Einheimischen vorerst nur Glücksspiele mit geringem Einsatz zu erlauben.

Macau als Ausweichmöglichkeit

Für die Einheimischen in Vietnam bleibt durch das strenge Verbot im Inland nur die Möglichkeit, nach Macau zu reisen, um hier den Glücksspielen nachzugehen. Wenn die Inländer jedoch im Ausland zocken, so ist die strenge im Inland in Bezug auf die Glücksspielregulierung nur wenig effektiv. Ziel ist es die Spieler zu schützen, doch mit dem Zocken im Ausland ist es der Regierung nur noch schwerer möglich, die Einheimischen zu kontrollieren und zu schützen. Vielleicht ist es doch an der Zeit die Gesetzgebung aufzulockern und somit auch Kontrollen im Inland möglich zu machen.