Glücksspieler sind von Verlusten oft tief beschämt

Eine Universität in Kanada machte vor Kurzem eine Studie, die sich mit den Emotionen der Spieler befasst, welche keine Gewinne machen.

Das Resultat ist zwar zweifelsfrei aber dennoch etwas verwunderlich. Wenn man zu den Verlierern gehört, empfindet man Scham. Je höher die Tendenz zum Glücksspiel liegt, desto mehr steigt auch das Schamgefühl der Betroffenen.

Zwei Forscher leiteten die Studie und hier stellte sich heraus, dass Spieler mit problematischem Verhalten im Falle eines verlorenen Spiels sich mehr schämen als normale Nutzer, es spielt keine Rolle, ob das Spiel spaßes- oder suchthalber erfolgt, dieses Gefühl ist bei allen da.

Die Studie besagt, dass man dieses Gefühl dann bekommt, wenn etwas Schlechtes passiert und man sich die Verantwortung dafür gibt und sich dann als wertlos und schlecht einstuft. Wenn man mit dem Glücksspiel bereits Schwierigkeiten hat, dann ist dieses Gefühl mehr da als bei anderen Nutzern, wenn es zu einem Verlust kommt. Dieses Gefühl will man ausgleichen, indem man ihm aus dem Weg geht.

Man versucht, es zu verdrängen und sieht nicht, dass ein Problem vorliegt. Beispielsweise sagt man, dass man auf Null das Spiel verlassen hat, in Wahrheit liegt aber ein Verlust vor. Verantwortungsvolles Spiel ist sehr wichtig und es besteht kein Anlass, Schuldgefühle zu haben, sollte man etwas verlieren. Es stellt ein Glücksspiel dar, der Nutzer trägt also keine Schuld daran, diese liegt eher beim Zufall, oder Glück oder was immer es auch ist.

Sollte man sich ungeachtet dessen immer noch schuldig finden und Scham über seinen Verlust empfinden, sollte man genau nachdenken, ob man zu dem Glücksspiel vielleicht schon eine problematische Beziehung hat. Hilfe gibt es überall. Eine andere kanadische Studie, welche erst neulich bekannt gemacht wurde, setzt sich mit diesem Thema auseinander, mit diesem haben die Kanadier offensichtlich mehr und mehr Schwierigkeiten.

Aus diesem Grund wollten die Forscher nun im Land ermitteln, was diese Situation begünstigt und was nicht. Wissenschaftler an einer Universität in Montreal geben teilweise den Rubbellosen die Schuld und sehen sie als anfängliche Droge an. Kinder kommen, da sie oft als Geburtstags- oder Weihnachtspräsente geschenkt werden, mit den Karten in Kontakt und werden zu diesem Vergnügen ermuntert.

Die Freude darüber ist zwar nicht klein, doch längerfristig, kann eine ungute Beziehung zum dem Glücksspiel aufkommen. Es ist sinnvoll, Kinder, die noch nicht alt genug sind, um den Kontext zu erfassen, von diesen Spielen fernhält.

Wenn sie ein passendes Alter erreicht haben, dann ist ein offenes und verantwortungsbewusstes Umgehen mit heiklen Schwerpunkten, zu denen auch das Glücksspiel gehört, sinnvoll.

"Black Jack"- Wie das Spiel zum beliebtesten Casino Spiel wurde

Schon zwischen 1600 und 1700 ging man in den damaligen Casinos einem Spiel namens "21" nach, auf Französisch "Vingt et un".

Auch am Hofe Ludwig des Fünfzehnten wurde das Spiel gerne und oft genutzt und auch aus den Nachbarländern Spanien und Italien gibt es Berichte bezüglich von Spielen mit Karten, Zweck des Spiels? Die 21 zu bekommen, aber nichts darüber hinaus. In Deutschland frönte man diesem Vergnügen unter dem Namen "17 und 4".

Nach der Französischen Revolution Ende des 18. Jahrhunderts, kam das Spiel durch Emigranten in die neue Welt und hier wurde es aufgrund seiner leichten Spielregeln und schnellen Spielart zum Kassenschlager. Gerade Profispieler wurden sich über das Potential dieses Spiel klar und profitierten hiervon und veränderten die Spieleinsätze, um damit Geld zu bekommen.

In dieser Zeit waren noch keine staatlichen Kontrollen vorhanden, darum wurde "Black Jack" in diesem Jahrhundert schnell in ganz Amerika gespielt. Es machte auch Halt in Las Vegas und hier wollte man den Glanz des Spiels mit besonderen Bonussen noch aufpolieren. Schon damals kannte man die sogenannte 10-zu-1 Zahlung im Falle der Zahl 21 mit der man ein Pik-As und einen Buben derselben Farbe bekam.

Diese Kombi ist auch der Namensgeber des Spiels, denn "Jack" steht im Englischen für "Bube". Zu Beginn des 20. Jahrhunderts mauserte sich dieses Spiel in den Casinos der Vereinigten Staaten nach und nach zu einem Renner unter den Casinospielen. Die Herausgabe der "Black Jack Bibel" von 1962, von einem Mathematiker verfasst, war für diese Zeit besonders bedeutend.

Der Autor gab mit diesem Weg das Fundament in Bezug auf den systematischen Umgang mit diesem Spiel, sprich das Zählen der Karten, vor.

Softwarehersteller Playtech stockt seine Spielepalette auf

Der bekannte Hersteller von Software, Playtech, verfügt über eine recht große Sammlung an "Arkade"-Spielen und hier sind auch zwei Neuheiten hinzugekommen.

Das Design der Spiele ist nicht neu, aber der Hersteller macht zum 100 Prozent Pluspunkte mit der visuellen Aufmachung der Neuheiten. Diese beiden nennen sich "Medusas Gaze" und "Wheel of Light".

Die Schlangenfrau Medusa kennt man möglicherweise bereits aus entsprechenden Automaten, doch der Mittelpunkt eines obengenannten Spiels war diese Schreckensgestalt der Mythologie Griechenlands noch nicht. Sie gehört zu den drei Gorgonen, die mit ihrem Blick Menschen zu Stein verwandeln konnten.

Diese Dame ist der Mittelpunkt des Spiels, um sie sind vier Abschnitte in Kreisform zu finden. Es gibt insgesamt 8 solcher Abschnitte, zusammen bringen sie 12 Gewinnlinien mit. Alle diese Abschnitte enthalten Fliesen in unterschiedlichen Farben und es ist an dem Spieler, während des Spiels drei bis acht Fliesen in der gleichen Farbe einzuheimsen.

Kommt es zu einer Gewinnkombination, dann lässt die Dame diese Fliesen versteinern und diese sind dann weg. Die restlichen Fliesen gehen dann ins Zentrum und besetzen die leeren Plätze. Nach jeder Zahlung steigert sich der Multiplikator und lässt den Spieler in den Genuss von mehr Gewinnchancen kommen.

Die Größe des Gewinns ist an die Farbe der Fliesen gebunden, denn jede Farbe bringt einen anderen Wert mit. Weiß ist der Joker und kann jede andere Farbe vertreten, um Kombinationen zum Gewinn zu komplettieren. Die zweite Neuheit hat auch eine Menge Kurzweil zu bieten und ist besonders den Spielern ein Begriff, die "Spin a Win" kennen.

Das Rad enthält die Ziffern 0 bis 30 und wie beim Roulette auch, macht man seinen Einsatz hinsichtlich einer dieser Zahlen und dann auf eine der fünf vorhandenen Farben. Dann besteht noch die Chance, auf eine von fünf "number ranges" einen Einsatz zu machen, hier geht die Chance auf einen potenziellen Gewinn noch etwas hoch.

Die zwei Neuheiten aus der Schmiede des Herstellers bieten eine Menge Kurzweil und Gewinnchancen, ein Grund mehr, sie zu versuchen.

Macaos Glücksspielindustrie boomt

Macao, das in Asien liegt, behält seinen Rang als internationales El Dorado für Spieler bei, denn die Erträge der Spielstätten in der Sonderverwaltungszone von China kletterten 2011 um 42 Prozent, was rund 26 Milliarden Dollar entspricht, dies wurde von der Glücksspielbehörde bekanntgegeben.

Die Erträge waren seit drei Jahren wieder im Steigen begriffen und im Folgejahr konnte man ein stolzes Wachstum von 58 Prozent, sprich 33,5 Milliarden Dollar verbuchen.

So konnte diese Stadt ihren Status als die Nummer Eins unter den Glücksspiel-Eldorados festigen.

Las Vegas hingen konnte für das letzte Jahr nur 6 Milliarden Euro Umsatz verzeichnen, was nur 20 Prozent von dem Macaos ist. Macao, das einst zu Portugal gehörte, ist seit 13 Jahren ein Teil Chinas.

2002 wurde es für Betreiber von Glücksspiel aus anderen Ländern zugänglich gemacht. Es ist der einzige Ort in China, an dem das Glücksspiel von offizieller Seite nicht verboten ist, zahlreiche Asiaten und andere Menschen aus allen Erdteilen kommen deshalb hierher zum Spielen.

"Casino Tropez" erfreut Herz der Rubbellosfans

Eine der guten Seiten an einem virtuellen Casino sind die Rubbelkarten, es stimmt zwar, dass sie weniger Spannung bieten als ein Automat und nicht so nervenaufreibend wie eine Pokerrunde sind, doch es liegt an der Kombination aus Nostalgie und der Einfachheit dieses Vergnügens, die so manchen Casinogast zum Freund der Karten macht.

Das "Casino Tropez" hält nun neue Variationen dieses Spaßes bereit. Eine davon nennt sich "Spamalot" und ist etwas für Freunde von Monty Python. Dieses ist eine gute Parodie, die das Werk "Die Ritter der Kokosnuss" darstellte. Vor sieben Jahren kam es nach New York als Musical und erhielt Nominierungen für 14 Tony Awards, von denen es drei erhielt. Das neue Spiel enthält alles, was die Show und der Film repräsentieren.

Auf dem Hintergrund des Loses befindet sich die Protagonisten der Show, die im ?Heiligen Gral? eingesperrt sich, der eilig gesucht wird, hier findet man die Ohrwürmer aus dem Film und der Show wieder. Die Karte bringt sieben Felder und davon erscheint eines per Zufall.

Wenn der Nutzer auf den anderen sechs noch ein anderes vorhandenes Zeichen freilegt, bekommt er einen Gewinn. Der Großteil der Symbole stellen Karikaturen der Ritter dar und auch die Herrin des Sees ist mit von der Partie. Wenn sie auftaucht, dann gibt es besonderen Anlass zur Freude, denn ist sie bei einer Gewinnkombination dabei, dann kommt eine Hand zum Vorschein, die sie entkleidet. Dieses Rubbellos ist nicht ganz so brav.

Die Iren haben ein Händchen für Glück, bis vor der wirtschaftlichen Krise. Hier tummeln sich grüne Kobolde und mit Gold gefüllte Töpfe. Dies hat das Online Casino für den Automaten "Irish Luck" genutzt und nun findet sich dazu ein passendes Rubbellosspiel, was an den Automaten leider nicht herankommt. Man sieht drei goldene Töpfe und einer enthält den Kobold. Am Anfang des Spiels soll man einen der Töpfe aussuchen und wenn man den Kobold bekommt, dann gibt es einen Gewinn.

"A Night Out" ist ebenfalls ein neues Rubbellosspiel, das im obengenannten Online Casino zur Verfügung steht und hat auch den Automaten gleichen Namens zum Vorbild. Doch das Spiel ist spannender, da es sich stärker am Automaten anlehnt. Das Spiel findet in der gleichnamigen Bar statt und es gibt neun Felder. Erscheinen drei identische Zeichen, dann gibt es einen Gewinn.

Die größte Zahlung erfolgt dann, wenn drei Mädchen aus dem Automaten auf dem Los zu sehen sind. Andere Zeichen sind auch Cocktails und Bier. Diese drei Spiele stehen ab nun im obengenannten Online Casino zum Spiel bereit.

Rasches Wachstum der Spielhallen in Passau sorgt für Kopfzerbrechen

In Passau stößt das große Wachstum von Spielhallen in den vergangenen Jahren einigen Parteien, wie den Grünen und der SPD auf, weil es ein Suchtpotential birgt und deshalb eingedämmt werden soll.

Ein Abgeordneter der Grünen sagte, dass diese Einrichtungen ohne Maß und Ziel entstehen und sein Abgeordnetenkollege von der SPD fordert, dass der unkontrollierten Steigerung der Spielhallen und dem damit verbundenen Anstieg der Spielsucht der Hahn zugedreht wird.

Bürgermeister, welche die Betriebe im Bereich Glücksspiel in ihrem Wirkungskreis nicht gerne sehen, können von juristischer Seite wenig machen.

Ein Leiter einer größeren Spielhalle setzt dem schlechten Image seines Sektors entgegen, und sagt, dass wenn die Spielstätten in Bayern genauso kontrolliert würden, wie die Betreiber aus dem Privatbereich, dann wäre es mit der Spielsucht vorbei.

Im Landkreis Passau sind 30 Spielhallen aktiv, die von privater Hand geführt werden, 13 hiervon haben ihren Standort in Pocking und 8 befinden sich in der Stadt Vilshofen. Es ist nicht ausgeschlossen, dass es noch mehr Spielstätten geben wird.

Das Grundstück eines nicht benutzten Edekamarktes, der sich in der Nähe der Berufsschule befindet, hat das Interesse eines Anbieters erweckt.

Ein Mitglied des Landtags sagte, dass Gemeinden wie Vilshofen kaum etwas tun können, denn weg von den Wohngebieten haben sie fast keine Chancen, die Aktivitäten der Spielhallen zu beenden.