Unregelmäßigkeiten an den Roulette-Tischen

Unregelmäßigkeiten an den Roulette-Tischen

In den Spielbanken geht es in der heutigen Zeit immer sehr geordnet zu. Dies ist vielleicht auch der Grund dafür, warum kleine Abweichungen direkt auffallen. So kommt es wohl auch, dass in den vergangenen Wochen Unregelmäßigkeiten an den Roulette-Tischen der Saarbrücker Spielbank aufgefallen sind. Von Seiten der Staatsanwaltschaft wurde bereits der Verdacht der Untreue ausgesprochen.

Welcher Verdacht besteht:

  • Zusammenschluss zwischen einem 80-jährigen Berufsspieler und Spielbankmitarbeitern
  • der Spieler soll die Gabe haben, durch das Kesselgucken voraussagen zu können, wo die Kugel liegen bleibt
  • die Angestellten sollen langsamer gedreht haben, damit die Voraussagen des Spielers sicherer werden
  • für diesen Dienst der Mitarbeiter haben diese ein höheres Trinkgeld erhalten

Verbrechercasino in Saarbrücken

Die Spielbank Saarbrücken wird unter der Hand hier und da als Verbrechercasino bezeichnet. Der Verdacht der gerade besteht, war etwa vor 20 Jahren vor Ort schon einmal vorhanden. Damals konnte dieser Verdacht aber nicht bestätigt werden. Der Stammspieler ist in einigen Spielbanken bekannt und wurde hier und da immer mal wieder für die Spielbanken gesperrt. Die Ermittlungen in dem aktuellen Fall stehen noch am Anfang, derzeit ist daher nur von einem Verdacht die Rede.

Enge Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft

Die Spielbank Saarbrücken hat angegeben, dass eng mit der Staatsanwaltschaft zusammengearbeitet werden soll, um so die Ermittlungen voranzutreiben. Zuerst soll es eine interne Aufarbeitung geben, hierfür wird extra ein Rechtsanwalt eingeschaltet.

Aggression beim Glücksspiel

Aggression beim Glücksspiel

Beim Glücksspiel liegen Glück und Pech oftmals nah beieinander. Egal ob ein Spieler Erfolg hat und gewinnt oder Pech hat und verliert, in vielen Fällen löst beides große Emotion aus. Im Falle des Verlusts können diese Emotionen auch mal stärker sein, so wie zuletzt in der Spielbank Berlin. Ein Mann verlor beim Roulette eine vierstellige Summe. Der Verlust regte ihn so auf, dass er in der Spielbank aggressiv wurde.

Was an diesem Abend passierte:

  • ein 39-jähriger spielte in der Spielbank am Potsdamer Platz am Sonntagabend Roulette
  • er setzte eine vierstellige Summe auf „schwarz“ statt auf „rot“
  • die Kugel blieb bei einem rote Feld liegen
  • der Spieler verlor seinen gesamten Einsatz
  • er schnappte seinen Einsatz und  versuchte aus der Spielbank zu fliehen
  • Mitarbeiter am Ausgang stoppten den Spieler und forderten ihn zur Rückgabe des Geldes auf
  • der Spieler reagierte gewalttätig und schlug einem Mitarbeiter des Casinos ins Gesicht
  • dem Spieler gelang die Flucht mit dem Geld

Ausraster mit Verletzten

Auch wenn viele Spieler sich im Falle eines Verlusts natürlich ärgern, so nehmen die meisten diesen hin. Die Gefahr beim Glücksspiel zu verlieren ist vor allem beim Rouelette, wenn man auf „rot“ oder „schwarz“ setzt, genauso hoch wie die Chance zu gewinnen. In diesem Fall konnte der Spieler mit dem Verlust nicht umgehen. Bei dem Vorfall in der Spielbank am Marlene-Dietrich-Platz kam einer der Mitarbeiter, der versucht hatte den Spieler mit dem Geld aufzuhalten, zu Schaden. Er erlitt Prellungen im Gesicht und an einer Hand. Eine ärztliche Behandlung des Mitarbeiters war jedoch nicht notwendig.

Flüchtiger Spieler wurde gefasst

Der Spieler, der am Sonntagabend mit dem verlorenen Geld geflohen war, tauchte kurze Zeit später in einem Krankenhaus auf, um sich das gebrochene Nasenbein behandeln zu lassen. Nach der Behandlung nutzte die Polizei die Gelegenheit und nahm den aggressiven Spieler vorläufig fest. Aktuell laufen Ermittlungen wegen räuberischen Diebstahls. Der Täter wurde nach der Festnahme zur erkennungsdienstlichen Behandlung in eine Gefangenensammelstelle gebracht, kurz danach jedoch wieder aus der Haft entlassen. Der Spieler muss nun mit einer Anklage rechnen.

Der Boom der Spielautomaten hält weiterhin an

Der Boom der Spielautomaten hält weiterhin an

Glücksspiel erfreut sich vielerorts großer Beliebtheit. Vor allem das Zocken an Spielautomaten scheint es den Glücksspielfans angetan zu haben. Allein im Rhein-Gebiet haben die Spieler im vergangenen Jahr rund 35 Millionen Euro an den Geldspielgeräten verloren. Für die Region bedeutet dies Steuereinnahmen in Höhe von 4,7 Millionen Euro. Gleichzeitig jedoch sind die Zahlen derjenigen Spieler, die spielsüchtig oder suchtgefährdet sind, alarmierend. Die Nachfrage von Seiten der Spieler ist hoch, daher ist es kaum verwunderlich, dass sich die Anzahl der Spielgeräte in den Spielhallen seit dem Jahr 2006 fast verdoppelt hat.

Zahlen aus den Städten im Rhein-Kreis:

  • Neuss: von 200.000 Euro im Jahr 2006 stieg die Summe bis 2016 auf 2,1 Millionen Euro an
  • Grevenbroich: 750.ooo Euro Steuereinnahmen im Jahr 2016
  • Dormagen: 866.000 Euro Steuereinnahmen im Jahr 2016
  • Kaarst: in 2016 flossen 425 000 Euro in die Stadtkasse

Größeres Angebot erhöht die Anzahl der Spielsüchtigen

Während die Steuereinnahmen und die Anzahl an Spielautomaten gestiegen sind, stieg gleichzeitig auch die Anzahl an krankhaft spielsüchtigen und spielsuchtgefährdeten Spielern. Dieser negative Effekt alarmiert die Suchtberatungsstellen. Das Angebot ist größer geworden, hier stieg gleichzeitig natürlich auch die Nachfrage. Es kann fast immer und überall an Spielautomaten gezockt werden, die Spielsuchtgefahr wird dadurch jedoch nicht geringer. Das Angebot ist außerdem nicht nur mehr geworden, sondern auch umfassender. Während ein Automat vor ein paar Jahren noch ein Spiel angeboten hat, gibt es heute zahlreiche Spielautomaten mit dem Angebot von unterschiedlichen Spielen. Dies macht die Spielautomaten für die Gamer immer beliebter. Strengere Spielhallengesetze sollen nun dafür sorgen, dass der Boom abbricht. Die Schattenseite dieses Booms hat schwerwiegende Folgen für die Spieler und im Hinblick auf den Jugend- und Spielerschutz muss endlich etwas unternommen werden.

Eintauchen in die Welt der Automaten

Eintauchen in die Welt der Automaten

Am 1. April 2017 feierte das Deutsche Automatennmuseum den „Tag der offenen Automatentür“. An diesem Tag gab es für die Besucher zwei kostenlose technische Führungen durch das Museum, eine um 12 Uhr und eine um 16 Uhr. Interessierte Gäste konnten sich vorher telefonisch oder per E-Mail anmelden, um an der Führung teilzunehmen. Der Eintritt an diesem Tag betrug fünf Euro pro Besucher. Passend zu dem Motto hatten die Besucher an diesem Tag die Möglichkeit, in die Welt der Automaten einzutauchen.

Dauer- und Sonderausstellung „Music for Millions – Jukeboxen aus fünf Jahrzehnten“

Aktuell gibt es zusätzlich in dem Deutschen Automatenmuseum eine Sonderausstellung, die den Namen „Music for Millions – Jukeboxen aus fünf Jahrzehnten“ trägt und dauerhaft angeboten wird. Hier gibt es für die Besucher die Gelegenheit, die Technik und die technische Entwicklung von Musikboxen näher kennenzulernen.

Besondere Rolle der Geräte von Wurlitzer

Bei der Dauer- und Sonderausstellung wird den Geräten von Wurlitzer eine besondere Rolle zugesprochen. Gründe dafür, dass diese Geräte bei der Ausstellung das Hauptaugenmerk sind:

  • die Rudolf Wurlitzer Company wurde 1856b von dem gleichnamigen deutschen Auswanderer gegründet
  • erst konzentrierte der Unternehmer sich auf den Import und Verkauf deutscher Musikinstrumente
  • ab 1880 baute der Geschäftsmann gemeinsam mit seinem Bruder Anton Klaviere
  • in den folgenden Jahren begann er mit dem Vertrieb von mechanischen und münzbetriebenen Musikautomaten
  • Wurlitzer stellte die weltberühmten Kinoorgeln her, die zur musikalischen Untermalung der Stummfilmen dienten

Die automatische Unterhaltung wurde mit dem Ende der Prohibition in den Vereinigten Staaten 1933 enorm nachgefragt. Vor allem in der Gastronomie des Landes erfreuten sich die münzbetriebenen Musikautomaten großer Beliebtheit. Die hohe Nachfrage war der Grund dafür, warum Wurlitzer mit seinem Unternehmen diesen Weg einschlug und damit in das Jukebox-Geschäft einstieg. Werbeoffensiven und weitreichende Öffentlichkeitsarbeit sorgten dafür, dass Wurlitzer in den USA einen Marktanteil von mehr als 50 Prozent innehatte. Vor allem diejenigen, die neben dem Interesse für die Geschichte auch großes Interesse an der Technik der Geräte hatten, hatten am 1. April die Möglichkeit, sich alles genau anzusehen und auf alle Fragen interessante Antworten zu erhalten.

Casino Angebot im Festspielhaus

Casino Angebot im Festspielhaus

Seit dem ersten Aprilwochenende sind die Türen des Füssener Festspielhauses wieder geöffnet. Dies bot auch in diesem Jahr wieder Anlass für die Spielbank Garmisch-Patenkirchen, das Glücksspielangebot im Füssener Festspielhaus zu präsentieren. Unvergessliche Erlebnisse, Spaß und Spannung wurden den Gästen an dem ersten Aprilwochenende im Festspielhaus geboten.

Charity-Roulette im Festspielhaus

Die Spielbank präsentierte vor Ort passend zur Eröffnung des Theaters Charity-Roulette. Hierzu brachten die Croupiers des Casinos die Roulettekugeln im Festspielhaus zum Rollen. Die Gäste hatten dabei die Möglichkeit, mit ein wenig Glück attraktive Preise zu gewinnen. Das Roulettespiel wurde für den guten Zweck angeboten, denn die Erlöse wurden der Allgäuer Hilfsaktion Kartei in Not gestiftet. Zu den Preisen, welche die Spieler gewinnen konnten, gehörten unter anderem Eintrittskarten für die Veranstaltungen des Festspielhauses und die beliebten Casino-Geschenkpakete.

Die Casino-Geschenkpakete enthalten folgendes:

  • freier Eintritt
  • ein Glas Begrüßungssekt
  • Glücksjetons für Sachpreise
  • reguläre Wertjetons
  • bei Bedarf auch verschiedene Menus

Spaß und Spannung in der Spielbank Garmisch-Patenkirchen

Neben besonderen Events wie dem Charity-Roulette hat die Spielbank Garmisch-Patenkirchen einiges zu bieten. Auf rund 3.000 Quadratmetern werden zahlreiche Glücksspiele wie Poker, BlackJack, Roulette und Spielautomaten angeboten. Neben dem Glücksspielvergnügen können die Besucher vor Ort auch kulinarische Highlights in dem Casinorestaurant erleben oder sich beim Kabarett oder während einer Lesung im Eventraum des Casinos vergnügen. Für den Spielbankdirektor Peter Eursch bot das Event im Füssener Festspielhaus eine gute Möglichkeit, um vor Ort das Angebot der Spielbank zu präsentieren.

Keine tragfähige Lösung für Online-Glücksspiele

Keine tragfähige Lösung für Online-Glücksspiele

Der zweite Glücksspieländerungsstaatsvertrag wurde von den Ministerpräsidenten unterzeichnet. Eine Folge daraus: Unsicherheit. Während auf der einen Seite von einem Bestehenbleiben des Verbots von Online-Glücksspielen die Rede ist, wird auf der anderen Seite weiterhin mit dem Vertragsverletzungsverfahren gedroht.

Es ist sogar die Rede von Falschinformationen von Seiten staatlicher Behörden, denn diese geben an, dass die Veranstaltung und Bewerbung von Online-Glücksspielen weiterhin illegal ist. Doch was ist daran falsch?

EU-Kommission spricht von keiner tragfähigen Lösung

Die Meinung der EU-Kommission in Bezug auf die Glücksspielregulierung ist weiterhin eindeutig. Es wird davon gesprochen, dass mit dem zweiten Glücksspieländerungsstaatsvertrag keine tragfähige Lösung präsentiert wurde. Während Online-Sportwetten zukünftig erlaubt sein sollen, ist weiterhin die Rede von einem Online-Glücksspielverbot. Dies bewertet die Kommission als Wiederspruch. Die Gesetzgebung in zuletzt präsentierter Form würde demnach laut Expertenmeinung gegen geltendes EU-Recht verstoßen. Eine Folge daraus ist ein Vertragsverletzungsverfahren, welches in der Vergangenheit bereits angedroht und gegen die Bundesrepublik vorbereitet wurde.

Online-Glücksspiel ist nicht verboten

Die staatlichen Aussagen und der Bezug auf entsprechende Gesetze und Paragraphen sind laut Experten schlichtweg falsch. Man würde sich hier auf Gesetze berufen, die bereits durch eine höhere Instanz, nämlich die EU-Kommission wiederlegt wurden. Online-Glücksspiel kann demnach gar nicht verboten werden, denn dieses Verbot würde gegen geltendes EU-Recht verstoßen. Bereits im Zusammenhang mit der ersten Glücksspielstaatsvertrags-Fassung wurde das immer wieder betont.

Ein Verbot aufrecht zu erhalten, welches den Regelungen nach EU-Recht wiederspricht, sei schlichtweg dumm. Deutschland muss sich nun auf ein Vertragsverletzungsverfahren einstellen, außer die Bundesländer besinnen sich und überarbeiten die aktuelle Fassung des zweiten Glücksspieländerungsstaatsvertrags ein drittes Mal.