Covid-19 Sportwetten?

Covid-19 Sportwetten?

Die globale Pandemie hinterlässt nicht nur in Krankenhäusern ihre Spuren. Fast jeder Mensch und jede Branche der Welt wird von der Epidemie beeinflusst, nicht zuletzt auch der Sport. Profisportler reisen viel und somit haben sich weltweit schon hunderte, wenn nicht tausende mit dem neuen Coronavirus angesteckt: Profifußballer in Spanien, Italien, Frankreich – Basketballer in der NBA und auch nationale Boxmeister blieben nicht verschont. Schnell reagierten die Sportbehörden und es wurde schlichtweg alles verschoben oder ganz abgesagt.

 

Shutdown des Welt-Profisports

Hier eine kleine Auflistung der größten Sportereignisse der Welt die bereits verschoben oder abgesagt wurden:

NBA: Am 12. März wurden die ersten positiven Testergebnisse in der weltgrößten Profibasketballliga mit einer 30-tägigen Suspendierung beantwortet und mittlerweile glaubt man kaum noch an eine Rückkehr vor dem Sommer. Wenn die Saison überhaupt noch fertig gespielt werden kann.

Champions League: Die Topdisziplin des europäischen Flussballs hat Spiele für September anberaumt. Derzeit ist man sich allerdings ganz und gar nicht sicher, ob die Spiele stattfinden können, nachdem die meisten nationalen Fußballligen schon seit Anfang März in der Pause sind und viele Clubs nicht einmal trainieren können.

Wimbledon: Das berühmteste Event der Tenniswelt wurde am 1. April abgesagt, das gab es seit dem zweiten Weltkrieg nicht mehr.

Olympiade: Lange haben die japanischen Veranstalter gewartet und gehofft, dass das Virus einfach verschwinden würde. Die jahrelangen Vorbereitungen sollten mit dem geplanten Eröffnungstermin in diesem Sommer gekrönt werden. Am 24. März wurde dann schweren Herzens entschieden, dass die Veranstaltung auf nächstes Jahr vorschoben wird.

Formel 1: Mittlerweile wurden schon 9 Rennen weltweit verschoben. Zur Unterstützung der Krankenhäuser produziert das Mercedes Team derzeit Lungenventilatoren.

 

Sportwetten Zusammenbruch

Da es bis auf Weiteres keine großen Sportveranstaltungen gibt, gibt es auch keine Sportwetten mehr. Der weltweite Sportwettenmarkt, der letztes Jahr auf geschätzte 150 Milliarden Euro wuchs, ist innerhalb eines Monats auf Null abgerutscht. Anbieter haben Milliardenverluste zu verzeichnen und die Ungewissheit zur Rückkehr in die Normalität macht es für sie noch schwerer die richtigen Entscheidungen zu treffen. Auch vor einem Totalstopp stehen weltweit tausende von Sportwettenprofis die seit Jahren ihr tägliches Brot in diesem Bereich verdient haben, wie z.B. die Sportwetten-Ableger des 888 Casinos: 888sport, ebenso Mr Green oder William Hill. Kein Sport, keine Wetten.

 

Coronawetten als Alternative

Zwei russische Sportwettenanbieter, Betcity and PariMatch, bieten statt Sportwetten nun Coronawetten an. Wird es ein Shutdown in Moskau geben? Wird die Zahl der Toten eine Million überschreiten? Wo wird sich das nächste Epizentrum der Epidemie befinden? Wird es an Getreide fehlen? Wann kommt die Covid-19 Impfung? Auf alles, was mit der aktuellen Pandemie zu tun hat, kann nun gezockt werden. Viele Kritiker bewerten dieses Verhalten als pietätlos. Zocker, die professionell Sportwetten betreiben, müssen jetzt zu Hobbyvirologen werden und die Wahrscheinlichkeit verschiedener Ausnahmeregelungen beziffern. Somit ist es logisch dass auch diese Anbieter große Gewinneinbrüche verzeichnen nachdem die meisten Sportwettenprofis eben erst wieder zurückkehren wenn auch der Profisport zurückkommt, sei es vor vollen Zuschauerrängen oder wie eben in Europa erwartet, vorerst in leeren Stadien.

Neuer Hauptsponsor für Rot-Weiss-Essen

Neuer Hauptsponsor für Rot-Weiss-Essen

Das Sponsoring ist im Sport immer ein wichtiges Thema. Nicht zuletzt aus diesem Grund gibt es für den Traditionsverein Rot Weiss Essen (RWE) tolle Neuigkeiten, die in diesen Tagen verkündet wurden. Passend zum Testspiel gegen Borussia Dortmund wurde von Seiten des Traditionsvereins XTiP Sportwetten als Hauptsponsor und Trikotpartner bekannt gegeben.

Über XTiP Sportwetten:

  • Holding Merkur Sportwetten als Tochterunternehmen der familiengeführten Gauselmann Gruppe aus Espelkamp
  • gebündeltes Sportwettengeschäft auf nationaler und internationaler Ebene
  • Marke XTiP als Vertriebsorganisation im Kernmarkt Deutschland
  • stationäre und online Vermarktung von Sportwetten
  • einmaliges System, welches die Nutzung des Angebots an jedem Ort ermöglicht
  • Shop-Konzept von XTiP beinhaltet Betrieb eigener Wettvermittlungsstellen sowie ein Franchisesystem für Wettbüros, Annahmestellen und Shop-in-Shop-Systeme
  • Integration der Wettvermittler „Wettmeister“ und „Oddsline“ ins Unternehmen im Jahr 2016
  • insgesamt sind mehr als 300 Mitarbeiter bei XTiP beschäftigt
  • mehr als 500 stationäre Vertriebspunkte in Deutschland

Ausbau als Hauptsponsor

Bereits in der vergangenen Saison funktionierte die Partnerschaft zwischen XTiP und RWE laut Aussage des Unternehmens wunderbar. Die Freude bei XTiP ist daher groß, dass die Partnerschaft auch in dieser Saison weiter fortgesetzt werden kann. Darüber hinaus ist man motiviert, das Engagement als Hauptsponsor in der kommenden Saison weiter ausbauen zu können.

Was das Engagement beinhaltet:

  • Trikotpräsenz
  • weitere Darstellungs- und Werberechte im Stadion und im Vereinsumfeld von Rot-Weiss Essen
  • Sportwett-Shops im Essener Stadtgebiet zur Unterstreichung der Partnerschaft
Erneuter Erfolg: Kitesurf Cup Sylt 2017

Erneuter Erfolg: Kitesurf Cup Sylt 2017

Wenn es um Sport geht, dann ist das Glücksspiel meist nicht weit. Im Fall des Kitesurf Cup Sylt 2017 ging es jedoch weniger um Sportwetten, sondern mehr um das Sponsoring des Events durch die Spielbank Sylt. Diese hatte das Preisgeld in Höhe von insgesamt 10.000 Euro zur Verfügung gestellt. Nicht zuletzt diese Gewinnmöglichkeit sorgte für besondere Spannung bei den Wettkämpfen und auch auf den Zuschauertribünen. Während das Wetter an den ersten Tagen nicht mitspielte, herrschten zum Finale des Kitesurf Cups Sylt 2017 beste Wetterbedingungen.

Ergebnisse des Kitesurf Cup Sylt 2017:

  • Gesamtsieg erreichte das französische Team mit Aurélien Petreau und Hugo Guias: 5  000 Euro Preisgeld
  • zweiten Platz im Gesamtklassement belegen die beiden Titelverteidiger des letzten Jahres Marian Hund und Jannis Maus: 2.500 Euro Preisgeld
  • den dritten Gesamtrang belegten Hannah Whiteley aus Großbritannien und Nick Jacobsen aus Dänemark: 1.000 Euro Preisgeld pro Person

Schwerer Start und perfektes Finale

Bei dem Kitesurf Sport ist ein Erfolg oder Misserfolg oftmals auch vom Wetter abhängig. Anfangs drohte der Kitesurf Cup Sylt 2017 nicht so erfolgreich zu werden, denn das Wetter spielte nicht mit. An den letzten beiden Tagen dann, passend zum Finale, sorgten Windgeschwindigkeiten von durchweg 20 Knoten für einen krönenden Abschluss. Mehr als 100.000 Zuschauer besuchten den Kitesurf Cup Sylt 2017 und konnten sich vor allem an den letzten beiden Tagen über spannende Finalduelle auf dem Wasser freuen.

Ablauf des Kitesurf Cups Sylt 2017:

  • sechs Teams mit je zwei Fahrern traten in diesem Jahr in der Gesamtwertung gegeneinander an
  • pro Wertungslauf messen sich zwei Teams im direkten Duell (geschlechtsunabhängig)
  • zuerst fahren beide Teamfahrer in der Kategorie „Freestyle“ im 1-gegen-1 gegeneinander
  • danach fahren die Teampartnern in der Kategorie „Big Air“

Bereits im letzten Jahr war der Kitesurf Cup Sylt ein besonderer Erfolg, sowohl bei den Fahrern, als auch bei den Zuschauern und Medien. Auch in diesem Jahr, nach anfänglichen Startschwierigkeiten, wurde der Cup zu einem besonderen Highlight. Daher stehen nun bereits die Termine für den Kitesurf Cup Sylt 2018 fest: vom 26. Juni bis 1. Juli 2018 wird der Wettkampf in Westerland stattfinden.

Verbesserungen für den Schutz der Wettkunden

Verbesserungen für den Schutz der Wettkunden

Sportwetten sind immer und überall ein brisantes Thema. Aktuell wird in Österreich viel darüber diskutiert, vor allem im Zusammenhang mit dem Spielerschutz. In erster Linie ist es das Ziel, seriöse Wettangebote auf dem Markt zu präsentieren, um so langfristig den Spielerschutz gewährleisten zu können. Der OBMV sieht sich an dieser Stelle in der Verantwortung. Nun wurde die Zusammenarbeit mit dem Institut Glücksspiel & Abhängigkeit (IGA) besiegelt, um dieser Verantwortung auch in Zukunft gezielt nachzugehen.

Fakten zum IGA:

  • im Jahr 2002 in Salzburg gegründet
  • drei Standorte in Österreich und Deutschland
  • bekannt für Expertise im Bereich Wetten
  • verfügt als einzige österreichische Organisation über eine international anerkannte Zulassung für Spielerschutzschulungen für Mitarbeiter in Wettunternehmen
  • verantwortlich für mehrere Spielerschutzkonzepte für Bewerber, beim Vergabeprozess der deutschen Sportwettkonzessionen
  • Roman Neßhold als Präsident des IGA

Fakten zum OBMV:

  • Österreichischer Buchmacherverband
  • im Jahr 1994 gegründet
  • aktuell 25 Mitglieder
  • Abdeckung von über 90% des Umsatzes aller Sportwetten in Österreich ab, die in Wettlokalen und an Wettterminals getätigt werden

Beschlossene Zusammenarbeit als wichtiger Schritt

Beide Organisationen sind sehr erfreut über die beschlossene Zusammenarbeit. Von Seiten der Organisationen wird deutlich gemacht, dass diese Zusammenarbeit als wichtiger Schritt für einen modernen und optimierten Mitgliederservice, aber auch für die wichtige Brancheninteressensvertretung angesehen wird. Ziel beider Institutionen ist es, innerhalb der Wettbranche für verbesserte Standards zu sorgen. Neben dem Ziel den Spielerschutz langfristig zu verbessern und mehr in den Fokus zu rücken, ist es auch ein Interesse beider Organisationen, das Image der Sportwetten in Österreich aufzupolieren. Beide Institutionen können hierfür auf einen umfassenden Erfahrungsschatz zurückgreifen und stellen somit eine sehr gute Kooperation dar, um diese Ziele in Zukunft effektiv anzugehen.

Kampf gegen Wettbüros in Bremen

Kampf gegen Wettbüros in Bremen

Das Glücksspiel ist in diesem Jahr hart umkämpft. Strenge Regulierungen, Steuererhöhungen und unangekündigte Kontrollen. Die Glücksspielsteuer wurde in einigen Bundesländern bereits erweitert, sodass entsprechende Steuern von den Wettbüros entrichtet werden müssen.

Nordrhein-Westphalen gilt hierbei als einer der Vorreiter, Bremen zieht nun nach. Hier werden die Wettbürobetreiber nun pro Fernsehgerät im Wettbüro 60 Euro als Steuer entrichten müssen. Zusätzlich sollen auch die Bildschirme und Wettautomaten in den Etablissements besteuert werden. Es ist davon auszugehen, dass diese Steuer auf die Kunden übertragen werden wird und diese dadurch mehr Einsatz für das Wetten zu entrichten haben werden.

Warum die Wettbürosteuer für Bremen?

  • Glücksspielprävention
  • Wettbüros in Bremen sollen sich nicht weiter ausbreiten
  • Spielerschutz

Hoher Kostenfaktor für große Wettbüros

In Bremen werden vor allem die großen Wettbüros mit der neuen Wettbürosteuer zu kämpfen haben. Den großen Wettbüros werden dadurch besonders hohe Kosten entstehen. Es ist davon auszugehen, dass die Kunden diese Steuern durchaus zu spüren bekommen werden. Da die Kosten vor allem für die großen Wettbüros sehr hoch werden, ist davon auszugehen, dass diese die Steuern auf die Kunden umlegen werden. Es ist also zu erwarten, dass das Wettvergnügen auch für die Kunden in Zukunft etwas teurer werden wird. Als Präventionsmaßnahme könnte dies funktionieren, wenn die Kosten den Spielern zu hoch werden und diese dadurch auf das Wettvergnügen verzichten würden. Vor allem aber soll die neue Wettbürosteuer dafür sorgen, dass weniger Neueröffnungen von Wettbüros stattfinden in Zukunft.

Profit für den Staat

Neben der Prävention und der Einschränkung des Glücksspiels wird mit der Wettbürosteuer in Bremen nun auch zusätzliches Geld in die Kassen des Staates gespült. Dadurch profitiert dieser von der Steuer. Dies gilt als netter Nebeneffekt, denn es wird betont, dass es in erster Linie um die Verhinderung der weiteren Ausbreitung von Wettbüros gehe.

Strengere Regeln für Sportwettenanbieter

Strengere Regeln für Sportwettenanbieter

Aktuell wird in Belgien ein Gesetzesentwurf ausgearbeitet, über den in den nächsten Tagen abgestimmt werden soll. Bei diesem Gesetzesvorschlag geht es um strengere Regelungen, vor allem für Sportwettenanbieter. In Belgien soll in den nächsten Tagen die Abstimmung über den Vorschlag erfolgen. Wenn dem Vorschlag Zugestimmt wird, so müssen sich vor allem die Anbieter von Online-Sportwetten auf strengere Gesetze einrichten.

Werbung nur unter bestimmten Voraussetzungen möglich

Bisher ist es üblich, dass bei Live-Übertragungen von Sportereignissen Werbung von Online-Wettanbietern eingeblendet wird. Dies soll in Zukunft nicht mehr erlaubt sein. Somit würde es für die Sportwettenanbieter in Zukunft schwierig werden, die eigenen Produkte zu bewerben. Es soll jedoch nach dem neuen Gesetzesvorschlag auch Ausnahmen geben. So soll das Bewerben von Online-Wettangeboten bei der Übertragung von Sportereignissen dann möglich sein, wenn diese mit einem Warnhinweis versehen werden. Darüber hinaus soll die Werbung entsprechender Produkte wenn dann nur noch nach 20 Uhr gestattet sein.

Ausstehende Zustimmung vom Ministerrat

Der Gesetzesvorschlag ist bereits ausgearbeitet und nun kommt es nur noch auf die Zustimmung vom Ministerrat an. Wenn dieser dem ausgearbeiteten Gesetzestext zustimmt, dann wird das Bewerben von Internet-Wetten während eines laufenden Sportereignisses verboten sein. Dieses Verbot gilt dann auch zum Beispiel bei Fußballspielen während der Halbzeitpause. Grundsätzlich ist Werbung für Glücksspiele, egal welcher Art, dann nur noch nach 20 Uhr im Fernsehen gestattet. Die Werbung für Alkohol, wie zum Beispiel Bier, soll dann auch strengeren Richtlinien unterliegen. So soll es bei Bierwerbung zukünftig einen entsprechenden Warnhinweis geben. Das Senden von entsprechender Werbung ist nur mit einem solchen Warnhinweis gestattet.

Folgen bei Nichteinhaltung

Ein Verbot bedeutet ja oftmals, vor allem im Bereich des Glücksspiels, nicht, dass dieses eingehalten wird. Nicht umsonst wird weltweit dauerhaft gegen illegales Glücksspiel gekämpft. Die neue Gesetzgebung soll es jedoch ermöglichen, dass Werbekampagnen durch die jeweils zuständige Aufsichtsbehörde sofort beendet werden können. Bisher ist die Regelung in Bezug auf die Werbung für Glücksspiele nicht ganz eindeutig, dies soll sich nun mit dem neuen Gesetzesentwurf ändern.