Unterstützung für Startups in der Sportwettenbranche

Unterstützung für Startups in der Sportwettenbranche

ARLAND gilt als strategischer Partner für die Gaming Industrie mit einem umfangreichen Verständnis für IT, Software Entwicklung und strategische Planung. Das Unternehmen besteht seit 20 Jahren am Markt und kann dadurch auf einen großen Erfahrungsschatz innerhalb der Branche zugreifen. Daher gilt der österreichische Plattform-Anbieter auch als erstklassige Unterstützung für Startup-Unternehmen, denen mit Hilfe von ARLAND der Start in die Sportwetten- und Gaming-Branche erleichtert wird.

Die Unterstützung von ARLAND beinhaltet:

  • Erstellung eines Businessplans
  • Firmengründung
  • Beantragung einer Sportwett-Lizenz

Ziel von ARLAND ist es hierbei, die Erfahrungen aus 20 Jahren an eine neue Generation von Wettunternehmen weiterzugeben. Durch die Abwicklung von zahlreichen internationalen Projekten ist das Unternehmen in der Lage, Startup-Unternehmen zu helfen, sich auf dem hart umkämpften Markt zu etablieren. Für Neueinsteiger können einige Schwierigkeiten innerhalb der Branche zum Kriterium des Scheiterns werden. Unübersichtlichkeit und Kostspieligkeit sind hierbei die größten Gefahren. Von daher ist es sogar ratsam, sich als Neueinsteiger einen qualifizierten Partner zu sichern, der eventuelle Schwierigkeiten frühzeitig erkennen kann und dem Unternehmen dabei behilflich sein kann, auf dem Markt Fuß zu fassen.

Ein spezielles Förderprogramm von ARLAND

Neben langjähriger Erfahrung und Unterstützung bietet ARLAND ein spezielles Förderprogramm für Neueinsteiger an. Bei dieser BM5 Startup Version bekommen die unerfahrenen Unternehmen eine einsteigerfreundliche Plattform zur Verfügung gestellt. Diese Plattform ist speziell auf die Bedürfnisse von Startups zugeschnitten. Die Besonderheit ist hierbei, dass die Plattform mit dem Anbieter mitwachsen kann. Unter diesen Voraussetzungen bietet das Programm den neuen Unternehmern die Möglichkeit, einen guten Einstieg in die Branche zu finden und sich langfristig am Markt zu etablieren.

Stärkung der Integrität des Fußballs

Stärkung der Integrität des Fußballs

Mit einem neuen Deal, welcher zwischen der Fifa und Sportradar geschlossen wurde, soll zukünftig die Integrität des Fußballs weiter gestärkt werden. Welche Gründe es dafür gibt? Verdächtiges Wettverhalten soll auf diesem Weg in zahlreichen nationalen und internationalen Wettbewerben identifiziert und dem Weltverband zur Verfügung gestellt werden.

Auf diesem Weg soll das Ziel erreicht werden, langfristig effizient gegen Wettkriminalität vorzugehen. Der geschlossene Deal soll der Fifa bei der Erreichung dieses Ziels helfen, denn der neue Partner Sportradar Integrity Services gilt als führender Anbieter von Spielmanipulations-Erkennung und –Prävention.

Was durch die neue Partnerschaft umgesetzt werden soll:

  • Überwachungstätigkeiten bei Fifa-Turnieren wie der Weltmeisterschaft und den Qualifikationsspielen, dem Confederations Cup, Olympischen Fußballturnieren, verschieden Jugendwettbewerben sowie bei einer Vielzahl nationaler Ligen
  • Bereitstellung der Ergebnisse für die zuständigen Kontinental-Organisationen
  • Unterstützung von Disziplinarverfahren

Grund für stärkeres Vorgehen

Die Idee, stärker gegen Wettmanipulationen vorzugehen, ist nicht neu. Mit Sportradar Integrity Services wurde ein starker Partner für den Deal gefunden, der effiziente Ergebnisse bereitstellen wird. Die Wettmanipulation, Kriminalität bei Sportwetten und Geldwäsche sind weit verbreitet. Vor allem das organisierte Verbrechen gilt es hier zu bekämpfen. Durch entsprechende Vorfälle wurde die Integrität des Fußballs, genauer von WM-Turnieren mehrfach hinterfragt. Um die Integrität des Sports zu verstärken, soll in Zukunft effektiver gegen die organisierte Kriminalität in Verbindung mit Sportwetten vorgegangen werden.

Studien zu Folge hat die Kriminalität im Zusammenhang mit Sportwetten in den vergangenen Jahren stark zugenommen. Von Seiten der Pariser Universität Panthéon-Sorbonne und des Internationalen Zentrum für Sportsicherheit ICSS aus Katar wurde in Bezug auf diese Thematik eine Studie durchgeführt. Hierbei kam heraus, dass mehr als 100 Milliarden Euro pro Jahr über Sportwetten gewaschen werden. Dies betrifft somit rund 80 Prozent der Wetten weltweit.

Dieser große Teil der Sportwetten wird somit als illegal bezeichnet. Mehr Legalität im Bereich der Sportwetten würde gleichzeitig mehr Sicherheit mit sich bringen und die Position des Fußballs als anerkannte Sportart stärken. Fußballwetten werden legal angeboten und mit der verstärkten Bekämpfung von Wettkriminalität soll der Fokus in Zukunft vorrangig auf dem legalen Wettangebot liegen.

Quotenfehler bei Cashpoint – kein Gewinn für Spieler

Quotenfehler bei Cashpoint – kein Gewinn für Spieler

Vor Gericht ging es Anfang Januar um einen Quotenfehler bei Cashpoint, der im September 2015 stattfand und offensichtlich noch heute für Ärger bei den Spielern sorgt. Spieler versuchten vermeintliche Gewinne vor Gericht einzuklagen, allerdings ohne Erfolg, wie in diesen Tagen von Seiten des Gerichts entschieden wurde.

Der Fall um den Quotenfehler bei Cashpoint:

  • abgeschlossene Sportwetten am 19. September 2015 in einem Heidenheimer Wettbüro an der Bahnhofstraße
  • es wurde auf den Anstoß der UD Levante beim Fußballspiel gegen den FC Barcelona in der spanischen Primera Divison gewettet
  • es gab eine ungewöhnliche Quote von 19
  • Levante hatte Anstoß und der Kläger Vito Marino erzielte so laut Wettschein mit seinem Einsatz in Höhe von 50 Euro einen Gewinn in Höhe von 960,20 Euro
  • Betreiber des Heidenheimer Wettbüros, Daniel Speyer, zahlte den Gewinn nicht aus
  • Wetten werden von der Firma Cashpoint, die ihren Sitz auf Malta hat, angeboten

Vito Marino erhielt den Gewinn an diesem Tag im Wettbüro nicht, was er zum Anlass nahm, um mit einer Klage dagegen vorzugehen. Beklagt wurde das Unternehmen Cashpoint, durch welches die Wetten angeboten wurden. Daniel Speyer, der Betreiber des besagten Wettbüros, war auch als Zeuge vor Gericht geladen.

Dieser berichtete bei seiner Aussage davon, dass er aufgrund der ungewöhnlichen Quote bereits vor Spielanpfiff mit dem Chefbuchmacher von Cashpoint telefoniert hatte, welcher ihm mitteilte, dass es sich tatsächlich um einen Quotenfehler handelte. Die Wette wurde daher noch vor dem Anstoß von Seiten des Buchmachers als nicht gültig erklärt. Diesen Hinweis gab Speyer an die Spieler im Wettbüro weiter, so die Aussage des Betreibers.

Kein Gewinn für den Kläger

Trotzdem also nach Aussage des Betreibers angekündigt war, dass die Wette aufgrund des Quotenfehlers nicht gültig sei, pochten die Spieler, so auch Marino, auf die Auszahlung des Gewinns, der nach dem Spiel noch immer entsprechend angezeigt wurde. Der Betreiber weigerte sich. Die Diskussionen endeten für Marino mit einem Hausverbot im Wettbüro.

Vor Gericht wollte der Spieler sich nun seinen Gewinn zurückholen – leider ohne Erfolg. Das Gericht entschied, dass Cashpoint lediglich den Wetteinsatz des Spielers in Höhe von 50 Euro zurückzahlen müsse. Vor Gericht wurde sich neben dem Streit um den vermeintlichen Gewinn zudem über den Betrieb des Wettbüros gestritten. Spieler gaben an, dass die Allgemeinen Geschäftsbedingungen beim Einsatz der ungültigen Wette nicht zu sehen gewesen seien, was der Betreiber Speyer jedoch abstritt.

Angebot von Online Sportwetten auch ohne Konzession?

Angebot von Online Sportwetten auch ohne Konzession?

Das Thema Sportwetten sorgt weiterhin für Diskussionen und Uneinigkeit in Deutschland. In Nordrhein-Westphalen löste ein aktuelles Gerichtsverfahren erneute Diskussionen aus. Bei diesem Verfahren ging es darum, dass im EU-Ausland konzessionierte Anbieter eine Erlaubnis zur Vermittlung von Sportwetten erhalten sollen. Bereits vor geraumer Zeit wurde dieses Begehren der Anbieter aufgrund des bestehenden Sportwettenmonopols abgelehnt. Aufgrund dieser Ablehnung zog die Klägerin vor Gericht und bekam Recht zugesprochen.

Ergebnis des Gerichtsverfahrens:

  • Klägerin begehrte vor Gericht die Feststellung, dass sie ohne Erlaubnis zur Vermittlung von Sportwetten berechtigt sei
  • erfolgreiche Klage in erster Instanz beim Verwaltungsgericht Köln
  • Vermittlung von Sportwetten an im EU-Ausland konzessionierte Anbieter sei ohne glücksspielrechtliche Erlaubnis gestattet, solange eine Änderung der Sach- und Rechtslage nicht daran hindert
  • Ergebnis: Vermittlung von Sportwetten an im EU-Ausland konzessionierte Anbieter setzt in NRW derzeit keine glücksspielrechtliche Erlaubnis voraus

Glücksspielstaatsvertrag sorgt für zusätzliche Unsicherheit

Im Laufe des Gerichtsverfahrens hatte sich in Bezug auf die Regulierung von Sportwetten einiges getan, allerdings rückblickend betrachtet nichts, was die Situation rund um die Online Wetten und Glücksspiele vereinfacht hätte. Der Glücksspielstaatsvertrag war in Kraft getreten und einmal geändert worden.

Es gab ein Konzessionsmodell, welches das Sportwettenmonopol auflockern und 20 Konzessionen für private Glücksspielanbieter vergeben sollte. Der Plan ist gescheitert und so gibt es noch immer keine Lizenzen für private Sportwettenanbieter. Die Entscheidung vor Gericht für die Klägerin wurde nun damit gerechtfertigt, dass dem Begehren der Klägerin nichts entgegengestellt werden konnte. Eine Revision wurde nicht zugelassen.  

Steigende Popularität des eSports

Steigende Popularität des eSports

Während die Sportwetten sich auch heute noch bei den Spielern großer Beliebtheit erfreuen, machen die Wetten auf eSports nun einen weiteren Teil aus. Hier geht es oftmals darum, kosmetische Gegenstände statt Geld einzusetzen, Punkte für gute Leistung zu erhalten oder Waffen für das eigene Spiel dazu zu gewinnen. eSports ist in mehrere Bereiche aufgeteilt. Hier wird vor allem in drei Bereiche unterschieden.

Die drei Bereiche bei Wetten im eSport:

  • Wetten um Skins, also kosmetische Gegenstände im Spiel
  • Wetten auf den Ausgang eines Spiels
  • Fantasy-eSport

Bei den Wetten um Skins geht es um kosmetische Gegenstände, die das Aussehen von Waffen verändern. Die Skins gelten bei den meisten Spielen als eigene Währung. So entsteht eine Art Tauschgeschäft. Auch gibt es einen Steam-Marktplatz, wo direkt Gegenstände verkauft und zu Geld gemacht oder getauscht werden können. Das Wetten auf den Ausgang des Spiels ist bereits von den Sportwetten bekannt. Auch bei eSports ist dies eine gängige Variante. Hier wird entgegen der erste Variante Geld gesetzt, anstelle von Skins. Der Fantasy-eSports macht den kleinsten Bereich aus. Hierbei werden Teams aus den Spielern zusammengestellt, die man selbst für am geeignetsten hält.

Zahlen zum eSport:

  • eSport Glücksspielindustrie kam 2016 auf Wetteinsätze in Höhe von über 6 Milliarden US-Dollar
  • die Einsätze auf den elektronischen Sport überholten sogar schon die Wetten auf Eishockey um zehn Prozent
  • Anstieg im Vergleich zum Vorjahr betrug ganze 127 Prozent

Die Zahlen zeigen deutlich auf, dass der eSport auf dem Vormarsch ist. Dies zeigt auch die Ankunft des eSports in Las Vegas. Ende des letzten Jahres wurde in der Glücksspielmetropole erstmals auf eSport gewettet. Dies soll auch in Zukunft weiterhin möglich sein.

Ist die Vergnügungssteuer für Wettbüros rechtens?

Ist die Vergnügungssteuer für Wettbüros rechtens?

In der Vergangenheit haben immer mehr Städte und Gemeinden entschieden, eine Vergnügungssteuer für Wettbüros zu erheben, mit dem Ziel die Anzahl entsprechender Etablissements einzudämmen.

Die Einführung der Steuer stieß vor allem bei den Betreibern der Wettbüros nicht auf Wohlwollen, denn viele Betreiber fürchteten um ihre Existenz. Auch die Stadt Freiburg hatte sich für die Einführung entsprechender Steuer entschieden. Nun allerdings wurde die Vergnügungssteuer für Wettbüros von der Stadt Freiburg ausgesetzt.

Grund für das Aussetzen der Wettbürosteuer in Freiburg:

  • der Verwaltungsgerichtshof des Landes (VGH) hat die gleiche Steuer in anderen Städten gekippt
  • unklar, ob die Vergnügungssteuer für Wettbüros rechtens ist
  • Freiburg wartet die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts ab

Nachdem die Vergnügungssteuer bereits vor vier Jahren in Freiburg eingeführt wurde, wurde sie nun ausgesetzt. Innerhalb dieser Zeit hat die Abgabe jedoch dabei geholfen, die Läden in der Stadt einzudämmen. Einige Betreiber haben ihre Geschäfte aufgegeben, andere Läden wurden in reine Wettannahmestellen umgewandelt. Neben der Steuer, die laut Experten einen Einfluss auf den Rückgang hatten, werden auch Kontrollen von Gewerbeaufsicht und Baurechtsamt dabei geholfen haben, die Anzahl der Wettbüros in Freiburg zu verringern.

Vergnügungssteuer rechtswidrig

In Bezug auf die Vergnügungssteuer für Wettbüros gab es nun bereits in einigen Städten VGH-Verfahren. In Mannheim und Lahr wurde die Steuersetzung von Seiten des VGHs als unwirksam erklärt, auch wurden die Steuerbescheide für Wettbüros in Rastatt und Kehl für rechtswidrig erklärt. In Dortmund hingegen läuft ein Revisionsverfahren, denn Nordrhein-Westfalens Oberverwaltungsgericht hatte die gleiche Steuersatzung für rechtmäßig erklärt.

Die rechtliche Unklarheit führte nun dazu, dass die Steuer für Wettbüros in Freiburg ausgesetzt wird. Die Vergnügungssteuer für Spielhallen ist hier nicht betroffen. Sobald die Entscheidung vom Bundesverwaltungsgericht getroffen wird, werden für Freiburg weitere Entscheidungen getroffen.