Die Seite ist in der Schweiz nicht zugelassen

Seit einigen Wochen nun ist in der Schweiz die Rede von Internetsperren. Geplant ist es mit Hilfe dieser Sperren das Online Glücksspiel vor Ort zu unterbinden. Der Grund für diesen Schritt? Das Online Glücksspiel ist in der Schweiz in den vergangenen Jahren mehr und mehr zur Konkurrenz für die landbasierten, inländischen Casinos geworden.

Da die Regulation von Online Glücksspielen offensichtlich nicht in Frage kommt, wird aktuell darüber nachgedacht, das erste Mal in der Schweiz Internetsperren einzuführen. Damit soll es den Spielern nicht mehr möglich sein, entsprechende Online Casinos aus der Schweiz zu besuchen.

Was die Internet-Zensur beinhalten soll:

  • Blockierung ausländischer Internetportale, die ohne Schweizer Konzession Geldspiele anbieten
  • Schutz der Schweizer Casinos
  • Beendigung der sinkenden Umsätze der landbasierten Casinoindustrie
  • das Geld aus dem Glücksspiel soll in der Schweiz bleiben
  • Erlaubnis für Schweizer Casinos Online Glücksspiele anzubieten

Letztendlich spielt das Geld bei diesen Entscheidungen wahrscheinlich im Endeffekt eine wichtige Rolle. Durch die Angebote von ausländischen Anbietern fließt viel Geld in das Ausland ab, gleichzeitig sorgt das illegale Online Glücksspiel für große Konkurrenz gegenüber den inländischen Casinos. Mit den Netzsperren und der Erlaubnis für die Schweizer Casinos selbst Online Glücksspiel anzubieten, soll das Geld im Land behalten werden. Es ist jedoch nicht klar, ob die Gesetzgebung in dieser Form umgesetzt werden kann. Dies hängt von der Entscheidung der Parlamentarier ab, die mit verantwortlich dafür sind, ob die Gesetzgebung in dieser Form umgesetzt werden wird oder nicht.

Netzsperren bieten Schlupfwinkel

Wer jedoch denkt, dass die Netzsperren effektiv helfen könnten, die ausländischen Anbieter aus der Schweiz zu verbannen, der hat sich geschnitten.  Netzsperren gelten als leicht zu umgehen. Daher ist damit zu rechnen, dass die ausländischen Online Anbieter auch andere Möglichkeiten finden, wir sie ihr Angebot in der Schweiz präsentieren können. Hier stellt sich die Frage, ob es sich lohnt Geld in die Einführung der Netzsperren zu investieren, wenn diese dann am Ende einfach die Möglichkeit geben, diese zu umgehen. Wenn es doch so oder so schon um Geld geht, dann sollte man nicht in eine Maßnahme investieren, die den Anbietern Schlupfwinkel bieten würde und gleichzeitig hohe Kosten verursachen könnte.

Starke Performance bei der Deaf Stars Gala in Berlin

Starke Performance bei der Deaf Stars Gala in Berlin

Die Deaf Stars Gala in Berlin ist ein ganz besonderes Event. Das Gehörlosenevent bietet den Spielern die Möglichkeit, ihr Können unter Beweis zu stellen. So zeigten in diesem Jahr, bei der Deaf Star Gala in Berlin am 4. Februar, sowohl das deutsche Team als auch das Schweizer Team eine erstklassige Performance.

Fakten zur Deaf Star Gala in Berlin:

  • Pokerevent für Gehörlose
  • Austragungsort: Spielbank Berlin am Potsdamer Platz
  • 170 Entries im € 100 + 10 Turnier
  • Siegesprämie von € 4.600
  • 15 Spieler beim Final Table
  • Bounty Sit and Go Turniere mit einem Buy-In von € 30

Das Event bot den Zuschauern und Spielern besondere Unterhaltung. Der erste Spieltag bestand aus lediglich sechs Levels. Dies tat der Nutzung des Late Regs bis zum Finaltag keinen Abbruch. Am Ende kamen 122 Teilnehmer, 48 Re-Entries und 18 bezahlte Plätze zusammen. Damit lag der Min-Cash am Finaltag bei einer Summe in Höhe von 230 Euro.

Vergnügen im Vordergrund

Bei diesem besonderen Pokerturnier standen ganz klar Vergnügen und Spaß im Vordergrund. Dies tat aber der Performance der Spieler keinen Abbruch. Neben dem finalen Event nutzten die Teilnehmer auch die Möglichkeit, an den Bounty Sit and Go Turnieren teilzunehmen. Zum Ende des Events wurde es noch einmal richtig spannend, denn hier kämpften der deutsche Spieler Friedrich Hennigs und Daniel Konrad Marti aus der Schweiz um den Siegesplatz. Sowohl die deutschen als auch die Schweizer Spieler lieferten bei diesem Turnier eine sehr gute Performance ab. Am Ende setzte sich der Schweizer durch, so dass Hennigs als Deutscher Spieler auf Platz zwei landete. Der Sieger konnte sich über eine Prämie in Höhe von 4.600 Euro freuen. Vier weitere deutsche Spieler landeten in den Top 10 der Turnier-Rangliste, darunter Michael Hanne, Manfred Bernd Metschke, Muhammet Cenk und Sarah Moritz.

Am Ende konnten Spieler und Veranstalter auf ein erfolgreiches und spannendes Turnier zurückblicken. Die Spieler können sich auch im nächsten Jahr für das Gehörlosenevent qualifizieren, denn die Veranstalter kündigten an, dass man sich bereits jetzt auf die nächste Ausgabe der Deaf Stars Gala in 2018 freue.

Konzept des Instituts Glücksspiel & Abhängigkeit angenommen

Konzept des Instituts Glücksspiel & Abhängigkeit angenommen

Für das Institut Glücksspiel & Abhängigkeit konnte in diesen Tagen ein Erfolg verbucht werden. Das Institut hatte ein Sportwetten-Schulungskonzept in Wien bei der MA36 eingereicht. Hierbei ging es vor allem um die Schulung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Umgang mit Spiel- und Wettsucht. Die Behörde hat das Konzept begutachtet und nun bereits mitgeteilt, dass es angenommen wurde. Das Angebot des Instituts soll nun bereits zeitnah zur Verfügung gestellt werden.

Für die Eröffnung von Wettshops in Wien ist es für die Betreiber verpflichtend, dass die Mitarbeiter der Etablissements im Vorfeld eine Schulung durchlaufen. Damit soll den Mitarbeitern nahe gebracht werden, wie sie kompetent mit spielsuchtgefährdeten Personen umgehen sollen. Bei der Antragstellung beim Wiener MA36 hatten sich zahlreiche Antragsteller bereits im Vorfeld an das Institut Glücksspiel & Abhängigkeit gewendet. Das Institut wurde von den Antragstellern beauftragt, ein Schulungskonzept zu erstellen. Dieses Konzept wurde nun durch den Wiener MA36 abgesegnet.

Kostengünstiges Schulungsangebot

Das Institut Glücksspiel & Abhängigkeit hatte bereits in der Vergangenheit entsprechende Schulungskonzepte geschrieben. Das Institut ist Schulungsanbieter, nicht nur in Österreich, sondern auch in allen deutschen Bundesländern. In Österreich allerdings ist das Institut das einzige, welches über Zulassungen für Spielerschutzschulungen verfügt.

Das neue Konzept, welches durch den MA36 abgesegnet wurde, soll nun zeitnah dem Markt zur Verfügung gestellt werden. In Wien sollen dann alsbald die Spielerschutzschulungen für die Mitarbeiter der Wettshops durchgeführt werden. Geplant ist es, dass bei der Einführung besonders kostengünstige Schulungsangebote präsentiert werden sollen.

Einigung auf einen Kriterienkatalog

Einigung auf einen Kriterienkatalog

Die Gesetzgebung in Bezug auf das Glücksspiel, genauer vor allem in Bezug auf die Spielhallen, sorgt aktuell für Unsicherheit, Ärger und Diskussionen. Grund hierfür ist, dass in diesem Jahr die Gesetzgebung definitiv umgesetzt werden soll. Das Gesetz schreibt vor, dass die Spielhallen einen Mindestabstand untereinander und einen Mindestabstand zu Kinder- und Jugendeinrichtungen einhalten müssen.

Bisher gab es für viele Spielhallen Bestandsschutz, doch dieser läuft in diesem Jahr ab. Nun liegt es bei den Kommunen zu entscheiden, welche der Spielhallen bestehen bleiben darf und welche schließen muss. Die Entscheidung ist für die Verantwortlichen nicht leicht, denn nach Angaben des Oberbürgermeisters Dietz in Weil am Rhein gebe es keinerlei Maßgaben, nach denen die Behörden handeln könnten.

Es ist also nicht sicher, nach welchen Kriterien Ausnahmeregelungen gemacht werden können und wann Härtefallanträge durchgewunken werden dürfen. Es sei jedoch nun an der Zeit, einen Kriterienkatalog zu erstellen, denn in Weil am Rhein haben alle Betreiber bereits einen Härtefallantrag gestellt.

Die Gesetzgebung schreibt vor, dass die Spielhallen 500 Meter Mindestabstand einhalten sollen, sowohl untereinander, als auch zu Jugendeinrichtungen. Bereits diese scheinbar einfache Regelung sorgt für Unsicherheit. Welche Institutionen gehören zu Jugendeinrichtungen? Sind es nur Schulen oder auch Kindergärten?

Was ist mit Vereinen, die sich auf Kinder- und Jugendarbeit konzentrieren? Es wurde festgelegt, dass Kindergärten nicht dazu zählen, weil für Kinder in diesem jungen Alter keine Gefahr von den Spielhallen ausgehen würde. Schulen würden jedoch zu den Jugendeinrichtungen zählen, ebenso wie Vereine, die sich vorrangig mit Kinder- und Jugendarbeit beschäftigen, allerdings bleibt hier die Frage im Raum, ob es hier nicht reichen würde, die Öffnungszeiten der Spielhallen anzupassen.

Forderung nach Befreiung der Abstandsregelung

Von Seiten der Betreiber hat die Stadt nun bereits dreizehn Härtefallanträge auf dem Tisch zu liegen. Die Betreiber fordern hier, dass sie von der Abstandsregelung befreit werden. Die Betreiber wollen diese Anträge durchsetzen, indem sie sich auf die Gewerbefreiheit und den Bestandsschutz berufen. Zumindest müsse den Betreibern ausreichend Zeit eingeräumt werden, um sich mit der drohenden Schließung auseinanderzusetzen und eventuell für ein neues Etablissement, mit gesetzlichen Regelungen, die die Existenz möglich machen, zu sorgen.

Die Stadt ist dementsprechend nun sehr unsicher und befürchtet zahlreiche Klagen, die hohe Kosten verursachen würden. Ein Kriterienkatalog könnte den Städten und Kommunen die Unsicherheit nehmen und klare Regeln vorgeben, wie die Behörden mit entsprechenden Fällen umgehen sollen.

Kritik an der Reform des Glücksspielstaatsvertrags

Kritik an der Reform des Glücksspielstaatsvertrags

Der Glücksspielstaatsvertrag sorgt nun bereits seit Jahren für Diskussionen und Uneinigkeit. Gefordert wird bereits seit langem eine kohärente Regulierung, die bundeseinheitlich umsetzbar ist. Hier jedoch taten sich bereits in den letzten Jahren einige Schwierigkeiten auf.

Zum einen scheint es nicht leicht zu sein, sich für eine mögliche, liberale Regulierung zu entscheiden, zum anderen scheint es schwierig die Ministerpräsidenten aller Bundesländer Deutschland gleichermaßen von vorgeschlagenen Regulierungen zu überzeugen. Zudem sind die Regulierungen sehr umfassend. So muss die Regulierung des Glücksspielstaatsvertrags eine kohärente Regulierung, einen fairen Wettbewerb, Dienstleistungsfreiheit und auch eine einheitliche Regulierung für die Glücksspielwerbung beinhalten.

Aktuell gibt es große Kritik von Seiten der Zentralverband der Deutschen Werbewirtschaft (ZAW). Hier wird deutlich gemacht, dass eine kohärente Regulierung für die Glücksspielwerbung notwendig sei, um damit einen fairen Wettbewerb im Bereich der Glücksspielbranche möglich zu machen.

Bemängelung von Seiten des ZAW:

  • Beschränkung auf punktuelle Änderungen beim System der Sportwettenkonzessionierung
  • gewünscht ist eine grundlegende Reform der Glücksspielregulierung
  • besonders interessant wäre eine grundlegende Reform der Werbevorschriften
  • aktuelle Regulierung führt zu zahlreichen Rechtsunsicherheiten
  • aktuelle Regulierung verursacht zudem  ökonomische Unwägbarkeiten bei den Glücksspielanbietern
  • Verschärfung der prekären Situation befürchtet

Liberalisierung des Glücksspiels erneut gescheitert

Eigentlich war es der ursprüngliche Plan, das Glücksspiel bundesweit zu Liberalisieren. Dies sollte der Bekämpfung des illegalen Glücksspiels dienen und den zuständigen Behörden die Möglichkeit bieten, den Markt zu regulieren und zu kontrollieren. Letztendlich war der Plan damit den Spielerschutz gewährleisten zu können und die Spielsucht zu minimieren.

Es sind bereits einige Jahre vergangen und der Plan ist nicht aufgegangen. Die Idee scheint schwer umsetzbar, vor allem wenn dafür eine Einigung zwischen den Ministerpräsidenten erforderlich wäre. So sorgt die neuste Idee für die geplante Gesetzesänderung für Unzufriedenheit und Kritik.

Warum Trump kein Casino in Frankfurt (Oder) eröffnete

Warum Trump kein Casino in Frankfurt (Oder) eröffnete

Kaum vorstellbar, dass es diese Idee tatsächlich einmal gab. Genau gesagt vor 13 Jahren plante der heutige Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, Donald Trump, den Bau und die Eröffnung eines Casinos plus Hotelkomplex in Frankfurt (Oder).

Mit Blick auf die Oder sollten Einwohner und Besucher vor Ort die Möglichkeit bekommen, dem Glücksspiel nachzugehen. Die Pläne waren bereits sehr konkret und in Frankfurt (Oder) bestand die Hoffnung, dass mit der Realisierung dieses Vorhabens viele Arbeitsplätze geschaffen und Touristen in die Stadt gelockt werden könnten.

Trumps konkrete Pläne in Frankfurt (Oder) im Jahr 2004:

  • damals war in Frankfurt (Oder) die letzte Lizenz für eine Spielbank in der Bundesrepublik frei
  • Trumps Firma wollte 60 Millionen Euro investieren
  • Bau eines großen Casinos
  • Bau eines großen Hotelkomplexes mit vier Sternen
  • 100 in Aussicht gestellte neuen Arbeitsplätze

Die Meinungen zu diesem Vorhaben waren im Jahr 2004 gespalten. Während es für viele Menschen unvorstellbar war, dass Trumps Prunk und Glitzerwelt in Frankfurt (Oder) Einzug halten und funktionieren könnte, glaubten andere an eine Aufwertung der Stadt. Trumps Hotel- und Casinokomplexe könnten auch unabhängig von einer bestehenden Stadt funktionieren, denn diese seien Eigenständig und würden den Besuchern alles bieten. Die Mehrheit der Stimmen war positiv gestimmt und so gilt Frankfurt (Oder) im Nachhinein als ein wenig blauäugig, wenn man bedenkt, wie es zu dieser Zeit bereits um andere Bauvorhaben von Trump stand.

Trump hatte bereits mehrere Klagen am Hals

Frankfurt (Oder) schien von der Idee des Casinobaus vor Ort damals so begeistert, dass außer Acht gelassen wurde, dass Trump bereits mehrere Klagen am Hals hatte und mehrere Insolvenzverfahren eingeleitet waren. Darüber hinaus erkundigte man sich wohl nicht ausreichend, sonst hätte man gewusst, dass Trump in Berlin das Vorhaben angekündigt hatte, am Alexanderplatz ein Hochhaus zu bauen.

Am Ende gab es weder das Hochhaus in Berlin noch das Casino in Frankfurt (Oder). Bevor es zur Realisierung des Bauvorhabens kam, stieg Trump aus seiner eigenen TD Trump Deutschland AG aus. Dies hatte eine Klage der Firma zur Folge, ebenso wie einen Bestechungsskandal, in welchen diese verwickelt war. Heute ist das Casino geschlossen, aber vielleicht wäre dies heute auch ein viel zu kleines Projekt, für den Mann, der heute der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika ist.