Es geht um Spiele, bei denen der Spieler über eine erhöhte Chance verfügt, einen Gewinn oder eine Belohnung zu erhalten. Das Ministerium für Kultur hatte die entsprechenden Unternehmen dazu aufgefordert eben solche Spiele aus dem eigenen Portfolio zu entfernen. Die Frist hierfür ist bereits zum Ende des letzten Jahres verstrichen. Zwei der Unternehmen hatten die Frist verstreichen lassen und wurden nun von Seiten der entsprechenden Institution mit hohen Geldstrafen belegt.

Mit der strengen Regelung soll die Förderung von Glücksspiel durch eben solche Spiele unterbunden werden. Gewünscht ist die Schaffung eines familienfreundlicheren mobilen App-Marktes in China. 20 Unternehmen sind bereits der Aufforderung des Ministeriums nachgekommen und haben entsprechende Angebote innerhalb des eigenen Portfolios vom Markt genommen. Sieben Unternehmen hingegen sind dem Wunsch des Ministeriums nicht innerhalb der Frist nachgekommen und nun werden die Unternehmen mit verwaltungsrechtlichen Strafen bedacht.

Zwei der Unternehmen wurden für Angebote von lotterieähnlichen In-App-Käufen bei den angebotenen Spielen bestraft. Die Unternehmen haben nun als Strafe eine Summe zwischen rund 7.000 Euro und 15.000 Euro zu bezahlen. Wie auch in anderen Teilen der Welt erfreut sich das mobile Gaming in China immer größer werdender Beliebtheit. Die Regierung plant nun weitere Maßnahmen zu ergreifen, um den Markt entsprechend regulieren zu können.