Dies liegt daran, dass die Anbieter meist über Lizenzen aus Steuerparadiesen wie Malta und Gibraltar verfügen und das Glücksspielangebot in Deutschland damit illegal ist.

Auch für Christian Dürr und die FDP ist es ein komplexes Thema, welches einen seiner Aussage nach an vielen Stellen nur den Kopf schütteln lässt. Er bemerkt, dass innerhalb der Partei gerade viel über das Thema diskutiert wird und bereits vielfach der Wunsch geäußert wurde, Änderungen vorzunehmen, damit Spieler und Anbieter mehr Sicherheit bekommen und klare Regeln innerhalb Deutschlands existieren.

Für Dürr sei es besonders wichtig, dass in naher Zukunft bereits klare Regeln für den deutschen Markt geschaffen werden. Spielsucht sei ein wichtiges Thema und seiner Aussage nach dürfte das Suchtpotential, welches auch gerade von Onlineglücksspielen ausgehe, nicht unterschätzt werden. Darüber hinaus merkt der Politiker an, dass nicht unterschätzt werden dürfe, dass dem Staat durch die Illegalität des Onlineglücksspiels Steuereinnahmen in Millionenhöhe entgehen. Im Zuge der Regulierung sollte in Zukunft demnach mehr auf Regulierung, Kontrolle und vor allem Verbraucherschutz geachtet werden, so Dürr.

Pläne der FDP in Verbindung mit dem Online Glücksspiel:

– der bisherige Glücksspielstaatsvertrag mit seiner komplizierten und vor zahlreichen Gerichten gescheiterten Konzessionsvergabe muss durch eine neue Regelung ersetzt werden

– Anpassung des Glücksspielmarkts an die Realität

– Führen der Online Spieler aus der Illegalität

– Gewährleistung des Verbraucherschutzes

– Gewährleistung angemessener Aufklärungsangebote

– Einführung einer angemessenen Besteuerung

Generell ist klar zu bemerken, dass Christian Dürr und wohl auch die FDP ganz klar in Richtung Neuauflage der Regulierung gehen. Seiner Meinung nach würde dies bewirken, dass es der ganzen Branche langfristig besser gehen könnte, der Verbraucherschutz besser gewährleistet werden könnte und das negative Image des Glücksspiels im Allgemeinen nachlassen könnte.