Hier war vorgesehen, dass die Casinos neben dem Glücksspiel mehr Wert auf Unterhaltung legen sollen. Die Casinos wurden auf sogenannte "Clubcasinos" umgerüstet, wo nicht nur Glücksspiel angeboten wurde, sondern auch Besucher, die einen netten Clubabend verbringen wollen, willkommen waren. Das Konzept war für den neuen Standort Lübeck angedacht, jedoch erklärte Hamerich das Konzept nun für gescheitert.

Hamerich macht im Zuge seiner Erklärung deutlich, dass die Besucherzahlen sowie auch die Umsatzzahlen eindeutig zeigen, dass das Konzept für die staatlichen Spielbanken keinen Sinn mache. Mehr noch gibt er an, dass die Casinos, die dem Prinzip des Konzepts folgen würden, zum Scheitern verurteilt wären.

Hier sehe er die Gefahr, dass zusätzliche Unkosten entstehen würden und die Spielbanken auf diese Art und Weise weit von einer Besserung entfernt seien. Somit rät der Politiker den anderen Spielbanken an, nicht dem Konzept des Clubcasinos zu folgen, denn auf diese Art und Weise würde ansonsten ein Millionengrab geschaufelt werden, so der Sprecher der CDU-Fraktion.

Neben dieser Thematik bei der Anhörung zum Spielhallen- und Spielbankengesetz wurde außerdem deutlich, dass eine einheitliche Regulierung für staatliche Spielbanken und private Spielhallen nötig sei. Hier gehen die Meinungen noch etwas auseinander, letztendlich sei die einheitliche Regulierung jedoch die einzig sinnvolle Lösung.

Ein Rauchverbot müsste für staatliche Spielbanken und für private Spielhallen gelten, wenn nur eine der beiden Institutionen betroffen ist, dann hätte die andere einen klaren Vorteil. Diese Unterschiede müssten durch einheitliche Regelungen beseitigt werden, um so auch langfristig das Glücksspiel entsprechend regulieren und kontrollieren zu können.