Gleichzeitig wurde jedoch bekannt gegeben, dass dies kein Grund zur Sorge für die Spieler sei, denn die gesicherte Spiele-Software konnte von Seiten des Hackers nicht geknackt werden, sodass das Herzstück der Spielgeräte von dem Betrug verschont geblieben ist.

Dennoch ist der Computerbetrug für Merkur eine große Sache, denn der Hacker schaffte es sich mit ein paar Tricks viel Geld zu erschleichen. In Zusammenarbeit mit den entsprechenden Behörden versucht die Gauselmann Gruppe nun Ermittlungen voranzutreiben, um den Fall aufklären zu können. Von Seiten des Unternehmens wurde bereits versichert, dass es sich in dem Betrugsfall nicht um einen technischen Defekt handelte. In einigen Merkur-Spielotheken konnte der Betrug durch den Hacker angewendet werden. Aus diesem Grund wurden nicht nur die Spieler in den Spielhallen betrogen, sondern auch das Unternehmen selber, so heißt es in einer Stellungnahme von Seiten der Gauselmann Gruppe.

In dem Betrugsfall, der groß angelegt sein musste, ist sicher, dass es sich um eine betrügerische Absicht handelte, dies ist anhand der Herangehensweise deutlich zu erkennen, so das Unternehmen. Mit dem Bekanntwerden des Betrugs reagierte die Gauselmann Gruppe sofort, informierte die Kunden und stellte die entsprechenden Geräte sofort ab. Auch wenn das Unternehmen bei diesem Vorfall selbst betrogen wurde sieht es sich derzeit starker Kritik ausgesetzt. Das Unternehmen ist nun darum bemüht, den Fall schnellstmöglich aufzuklären, die Sicherheitslücke ausfindig zu machen und den Täter zu fassen.