An den Tischen für Roulette und Bakkarat in Monaco tat sich nichts mehr, wie das bekannte Sprichwort aus den Casinos sagt, denn die Croupiers legten im Laufe der Osterfeiertage die Arbeit nieder und brachten die Spielbetrieb der dortigen Spielstätten zum Erliegen.

Die Betreibergruppe SBM (Abkürzung für Societe des Bains de Mer) sagte vor kurzem in einem Statement, dass dieses Vorgehen unangemessen gewesen sei, denn man habe schon länger Gespräche zu diesem Thema gehabt.

Laut Berichten aus den Medien verlangten die Croupiers, die ihren Lebensunterhalt zum Großteil aus Trinkgeldern bestritten, ein minimales Gehalt, das in einem Vertrag festgehalten werden sollte.

Die Gruppe beschäftigt etwa 3.000 Menschen ihr gehören auch viele Hotels und Gastronomiebetriebe in Monaco, sie ist der Hand des Staates.

In dem kleinen Land wird im Juli die Trauung von Fürst Albert II. und seiner Verlobten Charlene Wittstock aus Südafrika stattfinden.