Laut Michael Burkert und Peter Jacoby, den amtierenden Vorsitzendes des Deutschen Lotto- und Totoblocks (DLTB), wird das Kieler Glücksspielgesetz aufgehoben.

Für die beiden Federführer bedeutet dies das Ende der Isolierung Schleswig-Holsteins, so die eigene Aussage. Mit dem Ende des eigenen Glücksspielgesetzes ist es geplant, dass das Bundesland sich dem Glücksspieländerungsstaatsvertrag der anderen 15 Bundesländer anschließen wird.

Die Meinung der DLTB-Vorsitzenden wird durch die Aussagen beider Männer besonders deutlich gemacht, da sie die Abschaffung des eigenen Glücksspielgesetzes nicht als Rückschritt ansehen, sondern als Schritt nach vorne, der in erster Linie den Schutz der Verbraucher garantieren soll.

Sowohl die Produkte als auch die Vertriebswege sollen den Verbrauchern aus Deutschland ein hohes Maß an Sicherheit bieten, da diese Produkte der deutschen Lotteriegesellschaften seien. Auch werde der Jugendschutz und auch der Schutz der Spieler durch die Regelungen des Glücksspieländerungsstaatsvertrages gewährleistet, so die beiden Vorsitzenden des DLTB.

Während bei dem Schleswig-Holsteinischen Glücksspielgesetz nicht nur von Seiten der Glücksspielindustrie sondern auch von Seiten der Eu-Kommission die liberalen Regelungen hoch gelobt wurden, ist der Glücksspieländerungsstaatsvertrag weit enger gefasst. Offensichtlich schließt der DLBT mit den Aussagen der Meinung der Politiker der neuen Regierung an, die seit dem Regierungswechsel die Abschaffung des geltenden Glücksspielgesetzes als oberste Priorität ansahen.

Auch machten die Vorsitzenden des DLTB deutlich, dass die Nachfrage nach den Glücksspielangeboten im Internet eine große Herausforderung für alle Beteiligten sei und daran gearbeitet werden müsse, einen sichern und verantwortlichen Weg auf allen Ebenen auszuarbeiten.

Unterdessen wird der Glücksspieländerungsstaatsvertrag als bundeseinheitliche Lösung und damit einhergehend als optimale Variante von der Regierung und dem DLTB angesehen. Der Schutz der Verbraucher hat an dieser Stelle höchste Priorität und auch die Umsetzung durch die Behörden soll einer der wichtigsten Aufträge für die einzelnen Bundesländer sein.