Nach langem Hin und Her steht das Projekt nun doch noch vor dem Aus, denn das Budapester Wirtschaftsministerium hat die baulichen Konzessionen und die Casinolizenz eingezogen. Somit sind Träume geplatzt und das 300 Millionen Euro Projekt wird letztendlich doch nicht vor Ort realisiert.

Die Lizenzen für das Eurovegas Projekt waren schon seit geraumer Zeit in den Händen der Betreiber, allerdings konnten diese nicht genutzt werden, da es Finanzierungsprobeme gab und mit dem Bau aus diesem Grund nicht begonnen werden konnte. Von dem Eurovegas Projekt war bereits in den 90er Jahren die Rede, allerdings kam es nie zur Realisierung des Projekts. Investoren bekundeten im Vorfeld wieder und wieder Interesse, letztendlich bekamen die potentiellen Investoren im letzten Moment immer wieder kalte Füße. Die Bespielungserlaubnis erlosch somit und den Investoren blühten hohe Vertragsstrafen.

Aufatmen und zerplatzte Träume

Die Pläne rund um Eurovegas änderten sich immer wieder. Zuletzt plante die Asamer-Gruppe aus Oberösterreich zusammen mit Hard Rock International ein etwas kleineres Eurovegas Projekt, welches dann nach und nach erweitert werden sollte. Die Baupläne sorgten bei Architektur- und Landschaftsplanern schon im Vorfeld für Angst und Schrecken.

Die Kommunen hingegen hofften auf Arbeitsplätze und wirtschaftlichen Aufschwung. Für einige bedeutet das Aus des Eurovegas-Projekts nun eine Erleichterung, für andere hingegen bedeutet das Aus einen zerplatzten Traum, der bereits von Anfang an unter keinem guten Stern stand.