Es ist nicht das erste Mal, dass es aktuell wieder Bemühungen vor Ort gibt, den Online Poker Markt zu bannen. Dies würde nicht nur für die Spieler bedeuten, dass das Angebot vor Ort nur eingeschränkt oder sogar ganz und gar nicht zur Verfügung stünde, sondern es würde vor allem auch die Anbieter betreffen, die sich von dem russischen Markt zurückziehen müssten. Zu diesen Anbieter gehört auch PokerStars – muss der Anbieter sich nun vielleicht aus Russland zurückziehen?

Bisher handelt es sich nur um einen Vorschlag einer Gesetzesänderung, der von Seiten des Kommunikationsministeriums eingeworfen wurde. Dieser Gesetzesentwurf könnte für die Anbieter von Online Poker in Russland das Ende bedeuten. Gleichzeitig wird in Russland auch dem illegalen Glücksspiel vermehrt der Kampf angesagt. Hierzu gab es eine zusätzliche Veränderung, in Bezug auf die Strafe für die Spieler, die beim illegalen Glücksspiel erwischt werden. Die Strafe wurde erhöht und kann nun bis zu einem Betrag in Höhe von RUB20.000 (E266) festgelegt werden.

Unsicherheit für PokerStars

Neben den Gesetzesänderungen vor Ort gibt es weitere Faktoren, die vor allem die Anbieter PokerStars und 888 Poker betreffen. Beide Anbieter sind auch in den USA als Anbieter bekannt. Die Division of Gaming Enforcement (DGE) in New Jersey hat kürzlich erst deutlich gemacht, dass die Anbieter, die vor Ort eine Lizenz besitzen, gewisse Standards erfüllen müssen. Zu diesen Standards zählt es auch, als Anbieter darauf zu achten, nicht in anderen Ländern tätig zu sein, die Grau- oder Schwarzmärkte darstellen. Genau aus diesem Grund könnte es für beide Anbieter die bessere Entscheidung sein, sich aus Russland zurückzuziehen, auch wenn dies gleichzeitig finanzielle Einbußen bedeuten würde.