Neben der Angst um die Existenz der Spielbanken bangen vor allem auch die Angestellten der Spielbanken um ihre Arbeitsplätze. Insgesamt 140 Arbeitsstellen sind in Gefahr und die Zukunft für die Angestellten ist ungewiss.

Die Spielbanken-Gesellschaften haben die Problematik deutlich gemacht und fordern nun die Landesregierung auf Handlungsmaßnahmen einzuleiten. Durch die enorm hohen Spielbanken-Abgaben sehen die fünf Spielbanken ihre Existenz in Gefahr.

In den vergangenen Jahren musste viel Eigenkapital aufgebraucht werden, da die Abgaben, die auf den Gewinn berechnet werden, außergewöhnlich hoch sind. Die Landesregierung wird nun aufgefordert diese Abgaben zu senken. Die Spielbanken geben an, dass die hohe Abgabenlast gegen das Übermaßverbot verstoße und nicht der Verfassung entspreche.

Von Seiten der SPD, die die Führung des Finanzministeriums steuern, wurde eine Weitere Absenkung der Spielbanken Abgaben bereits abgelehnt. Man habe in der vergangenen Jahren mehrfach Senkungen vorgenommen Die Abgabe entspräche laut SPD, den Abgaben in anderen Bundesländern und sollte aus diesem Grund beibehalten werden.

In dem neuen Glücksspielstaatsvertrag der Länder bekommen die Spielbanken eine wichtige Rolle zugesprochen. Von den Spielbanken soll durch kostspielige Kontrollen die Spielsucht eingedämmt werden. Betreiber der Spielbanken geben an, dass sie keine Subventionen erwarten jedoch zumindest etwas von dem eigenen Umsatz als Gewinn für die Spielbank nutzen können wollen.

In Mecklenburg-Vorpommern gibt es die höchste Spielbankendichte. Das Finanzministerium scheint aus diesem Grund Insolvenzanmeldungen hinnehmen zu wollen, so klingt es in verschiedenen äußerungen der Minister. Wenn die Steuerabgaben der Spielbanken nicht bezahlt werden können, so werde den Spielbanken die Konzessionen entzogen.

Im Gegensatz dazu äußerte das Innenministerium unter der Leitung der CDU, dass Freibetragsregelungen eingeführt werden sollte, um die Spielbanken entlasten zu können. Nachdem dies geäußert wurde gab es allerdings eine erneute Verlautbarung, dass vorerst keine Änderungen an dem Gesetz vorgenommen werden sollen, so entschied die Landesregierung.