Die goldenen Zeiten des Glücksspiels in Atlantic City sind jedoch in der heutigen Zeit vorbei. Die Besucherzahlen sinken stetig und damit sinken auch die Einnahmequellen. Der Konkurrenzdruck für die Komplexe in Atlantic City ist stetig gewachsen, mehr und mehr Casinos befinden sich heute auch in anderen Regionen und nicht zu vergessen ist auch die Konkurrenz aus dem Internet. Viele Casinos in Atlantic City konnten diesem Druck nicht standhalten und mussten schließen.

Auch für Donalds Trumps Taj Mahal, das achte Weltwunder, steht das Aus bevor. Fakten zum Taj Mahal:

– Eröffnung im Jahr 1990

– Spielfläche von 11.000 m2

– größtes Casino der Welt

– nannte sich selbst "Das achte Weltwunder"

– Trump hatte den Rohbau für 273 Millionen Dollar erworben

– er beschaffte sich durch die Ausgabe von Ramschanleihen rund 675 Millionen Dollar am Markt

– Problem: Verzinsung der Anleihen lag bei 14 Prozent, was einer Zinslast von rund 95 Millionen Dollar pro Jahr entsprach

– Trump konnte die Zinslast nicht tragen

– er meldete in den Jahren 2004 und 2009 Bankrott an

– er hielt weiterhin 10 Prozent am Taj Mahal

– 2014 verlor er diesen Anteil

Trumps Pleite wird für Icahn zur Pleite

Trump ist heute bereits bekannt für eine Pleite nach der anderen. Doch auch andere Unternehmer erlitten einen Verlust durch Trumps Eskapaden. Hierzu gehört der Hedgefonds-Manager Carl Icahn, der im Jahr 2014 in das Taj Mahal investierte, dem zu diesem Zeitpunkt das Aus drohte. Er investierte 100 Millionen Dollar und übernahm das Casino, welches mit einem neuen Konzept wieder zum Leben erweckt werden sollte.

Trotz verschiedener Maßnahmen kamen die goldenen Zeiten für das Taj Mahal nicht zurück und so entschied Icahn in diesem Jahr das Taj Mahal zu schließen. Während Icahn einsieht, dass die Investition in Atlantic City ein Fehler war preist Trump seine Investitionen in Atlantic City während seines Wahlkampfs als große Erfolge an, bei denen er viel Geld verdient hätte.