Nun sorgt der Spielemacher erneut für Schlagzeilen. Nachdem zuletzt davon die Rede war, dass Zynga sich auf den Sportbereich konzentrieren werde, wird dieser Plan nun fallengelassen. Zynga wird in Zukunft nicht mit bekannten Marken wie NFL und Tiger Woods zusammenarbeiten. In Zukunft wird sich das Unternehmen auf eine Neuausrichtung konzentrieren, die die Bereiche Strategie, Casual und Social Casino beinhaltet.

Der Umbruch des Unternehmens wurde durch die Rückkehr des einstigen Gründers Marc Pincus angetrieben. Zu Beginn des Jahres stand es weniger gut um das Unternehmen, denn trotz erwirtschaftetem Umsatz in Höhe von 183 Millionen US-Dollar erwirtschaftete das Unternehmen einen Verlust in Höhe von 46 Millionen US-Dollar. Als Konsequenz daraus mussten 364 Mitarbeiter entlassen werden, um so den Verlust des Unternehmens abfangen zu können.

Das Hin und Her des Unternehmens scheint weiterhin anzuhalten. Erst zu Beginn des Jahres wurde von Seiten des Unternehmens angekündigt, dass die Zusammenarbeit im Echtgeld-Glücksspiel mit bwin.party beendet werden soll. Nun steht bei der Neuausrichtung jedoch unter Anderem, der Bereich Social-Casino-Spiele erneut auf dem Plan.

Zynga nahezu planlos

Die ständig wechselnden Entscheidungen bei Zynga machen den Eindruck, als würde das Unternehmen nicht wissen was es will. Nachdem mit Zynga Plus Poker und Zynga Plus Casino kein Erfolg erreicht werden konnte, konzentrierte sich das Unternehmen auf den Sportbereich. Hier jedoch wurde nun das Aus verkündet, damit sich der Spieleentwickler nun doch wieder auf die Casinospiele konzentrieren kann. Was jetzt letztendlich wirklich zu erwarten ist, ist aktuell kaum einzuschätzen. Fest steht: kein Sport, sondern zurück zum Casinospiel.