Welchem Glücksspiel dabei nachgegangen wird spielt keine Rolle, egal ob Pferdewette, Sportwette, Automatenspiel oder Tischspiele im Casino, mit der gleichen Intention dahinter verfallen Spieler sehr schnell der Spielsucht. Forscher haben sich bereits mehrfach mit dieser Thematik auseinander gesetzt und erforschen durch unterschiedliche Versuche, warum die Spieler tatsächlich zum Spielen angetrieben werden.

Der größte Faktor beim Glücksspiel ist laut Forschern die Unterhaltung und der Spaß. Glücksspiel begeistert die Menschen, aufgrund des hohen Spaßfaktors. Die zusätzliche Gewinnmöglichkeit ist für viele Spieler nur ein weiterer Anreiz. Durch die Präsenz des Glücksspiels in den Medien, zum Beispiel die Lottoschlagzeilen in Bezug auf Millionenjackpots, werden die Spieler zusätzlich animiert dem Vergnügen nachzugehen. Bei jeder Sucht ist das Problem, dass die Spieler dem Drang nachgehen und einfach zu viel wollen. Wer zu viel will, zu viel spielt, zu viel trinkt oder zu viel raucht ist bereits in einem Anfangsstadium der Sucht oder sogar bereits in einem fortgeschrittenen Stadium.

Es gibt auch beim Glücksspiel Parallelen zu anderen Süchten, wie beispielsweise der Alkoholsucht. Beim Glücksspiel stellt sich den Forschern doch immer wieder die Frage, warum manche Spieler problemlos mit dem Spielen aufhören können und das Spielen bei anderen ein pathologisches Ausmaß erhält.

Die Spielsucht kann für die Betroffenen gravierende Folgen haben, wie zum Beispiel hohe Schulden, Probleme mit sozialen Kontakten, Probleme innerhalb der Familie, kriminelle Machenschaften und manchmal sogar bis hin zum kompletten Existenzverlust. Während es nach Statistiken viele spielsüchtige Menschen gibt, fehlt es an entsprechenden Suchtberatungsstellen.