Die Einnahmen sinken und dies liegt nicht zuletzt daran, dass die VIP-Spieler sich aufgrund der Casino Rezession gezwungen sahen, andere Orte zum Spielen zu suchen. Nun scheint es ungewiss, ob die VIP Rooms in Macau weiterhin gehalten werden könnten. Es wird angenommen, dass einige der VIP Rooms in Zukunft schließen müssen. Die Rede ist von bis zu 50 Spielplätzen für High Roller.

Nach dem ursprünglichen Plan sollten die Umsätze in Macau noch bis zum Jahr 2016 stetig steigen. Analysten sind nun verunsichert, denn auch wenn Macau weiterhin als das größte Glücksspielparadies gilt, so wurden mit dieser Bilanz die Zahlen des Vorjahrs erstmalig untertroffen. Die Expertenvorhersagen für das Jahr 2015 fallen demnach weit schlechter aus, als die ursprünglichen Prognosen. Vor allem die Veränderung des VIP-Segments sei für diesen Wandel verantwortlich.

Das Aus für kleine Anbieter

Experten gehen davon aus, dass einige Schließungen in Macau bevorstehen. Dies werde vor allem die kleineren Anbieter von VIP-Räumen betreffen. In den vergangenen Jahren wurde dieser Bereich in Macau stetig ausgebaut. Durch die veränderte Politik in Macau jedoch nehmen immer weniger High Roller den Weg nach Macau auf sich.

Andere Glücksspielmetropolen wie Las Vegas zum Beispiel, haben diese Zeit genutzt, um die VIP-Spieler mit besonderen Aktionen in die eigene Region zu locken. Auch das Geschäft für die Junket-Betreiber wird sich dadurch in Macau weiterhin verschlechtern. Es wird damit gerechnet, dass auch hier vor allem die kleineren Anbieter in naher Zukunft schließen müssen.