Die entsprechenden Webseiten wurden zu diesem Zeitpunkt gesperrt. Nun ist es an der Zeit einmal zu beleuchten, was darauffolgend passiert ist und wie sich die Situation für die Pokerwelt entwickelt hat.

Das Unternehmen PokerStars setzte schon kurz nach dem Black Friday alles daran, dass kein zu großer Schaden entsteht und bemühte sich um eine Vereinbarung mit dem amerikanischen Justizministerium. Dem Unternehmen wurde vorgeworfen illegales Glücksspiel angeboten zu haben und auch ein Vorwurf wegen Geldwäsche wurde der Firma gemacht.

Da das Unternehmen jedoch direkt im Anschluss darum bemüht war, die Gelder der Spieler so schnell wie möglich zurück zu zahlen, nahm das Unternehmen zumindest keinen großen Imageschaden. Das Unternehmen schaffte im Jahr 2006 den Durchbruch, nachdem der Unlawful Internet Gaming Inforcement Act (UIGEA) eingeführt wurde und das bis dahin marktführende Unternehmen Party Poker sich vom Markt zurückzog.

Die negativsten Schlagzeilen nach dem Black Friday in Amerika machte das Unternehmen Full Tilt. Das Unternehmen verschwand komplett vom amerikanischen Markt. Vor dem Black Friday gehörte Full Tilt zu den berühmtesten Unternehmen, vor allem auch wegen der Starbesetzung im Team von Full Tilt.

Namen wie Howard Lederer, Chris Ferguson und Phil Ivey gehörten zu dem Unternehmen Full Tilt wie selbstverständlich dazu. Dadurch hatte die Firma natürlich einen entsprechend guten Ruf und die Kunden schenkten dem Unternehmen ihr Vertrauen. Die Erfolge von Full Tilt nahmen jedoch mit dem Black Friday am 15. April 2011 ein jähes Ende.

Kaum Nachrichten gab es nach dem Black Friday hingegen von dem Cereus Netzwerk. Ob das Netzwerk aufgrund der vielen anderen Skandalmeldungen untergegangen ist, weiß man nicht. Jedoch ist das Unternehmen, auch in den USA, weiterhin mit der eigenen Pokerwebseite online.