Im Normalfall können andere Menschen von dem eigenen Gesicht die unterschiedlichsten Emotionen ablesen. Freude, Glück, Unzufriedenheit, Stress, Lust und viele weitere. Bei vielen Menschen ist das Gesicht wie ein offenes Buch. Die eigenen Emotionen gilt es hinter einem gekonnten Pokerface zu verstecken.

Zum Pokerface am Pokertisch gehört heute noch viel mehr als nur der eigene Gesichtsausdruck. Lange Zeit wurde das Pokerface mit Gangsterfilmen in Verbindung gebracht, in denen die Gangster am Pokertisch mit versteinerter Miene sitzen. Dies allein recht heutzutage jedoch nicht mehr, denn nicht nur aus dem Gesicht eines anderen können Emotionen abgelesen werden, sondern aus dem gesamten Verhalten. Beim Pokerspiel bedeutet dies, dass sich das eigene Verhalten nicht ändern darf, wenn sich das Blatt positiv oder negativ für einen selbst wendet.

Pokerface zur richtigen Zeit

Wer es im wahren Leben schafft ein Pokerface aufzusetzen, also den verschiedensten Alltagssituationen mit äußerlicher Emotionslosigkeit zu begegnen, bei dem muss es dennoch am Pokertisch nicht klappen. Die Pokerspieler sollten sich in jedem Fall selbst darüber im Klaren sein, wie sie auf andere wirken und wann das eine Pokerface bestenfalls zum Einsatz kommt, egal ob privat oder in einem öffentlichen Pokerturnier.