Die Pokerlegende Doyle "Texas Dolly" Brunson veröffentlicht mit 77 Jahren nun das Resumée seines bewegten Lebens. Am 11. November wird das Werk "Godfather of Poker" in den USA erscheinen und die Leser können eine Menge erwarten. Schon als die Szene noch unprofessionell und kriminell war, hat Doyle bereits gepokert. Er hat also 45 Jahre Pokergeschichte miterlebt, die er uns in seiner Autobiographie näher bringen möchte.

Doch in diesem Buch findet man mehr als nur ein paar trockene Poker Storys. Brunson schreibt von seiner gescheiterten Karriere als Basketballprofi, von seinen familiären Hintergründen und er berrichtet über seine Lebenslange Liebe zum Spiel und zu den Casinos. Leser tauchen nicht nur in die Poker Geschichte ein sondern erfahren fesselnde perönliche Geschichten über Doyle Brunson. Zwar sind viele Fakten bereits bekannt, wie beispielsweise seine Krebserkrankung, die er überlebt hat oder der tragische Tod seiner Tochter, doch noch nie konnte man das Leben des Brunsons so hautnah miterleben. Außerdem erweist sich Doyle als ehrlicher, durchaus selbstkritischer und sehr unterhaltsamer Charakter.

Brunson spart selbstverständlich nicht mit amüsanten und witzigen Geschichten aus der Pokerwelt. Die Leser erfahren, wie er zu seinem Spitznahmen "Texas Dolly" kam, 1998 nach seinem Sieg der WSOP überfallen wurde und all die seltsamen, spannenden, witzigen und skurrilen Dinge, die man erlebt, wenn man von 1958 bis heute, von Texas nach Las Vegas reist, und quasi ein Teil der Pokerwelt ist.

Abenteuerlich und spannend ist der Lebensweg des Doyle Brunsons, und auch noch nicht vorbei.

Wie ein Zwischenbericht liest sich "Godfather of Poker" und dürfte sich daher sicher schnell zu einer, für Pokerfans lebenswichtigen, Lektüre entwickeln.