Zum einen gehören ein gutes Gedächtnis und flinke Finger zu den Voraussetzungen für den Job als Croupier. Ein Croupier hat jeden Tag Kontakt mit Kunden und muss nebenbei das Spiel ausrichten, rechnen können und die Jetons professionell über die Spieltische bringen. Verschiedene Spielbanken bieten unterschiedliche Ausbildungswege ein. Besonders viel Aufmerksamkeit erregt die spezielle Akademie, die Nachwuchs-Croupiers für den Job am Spieltisch ausbildet.

Die Akademie ist nicht besonders bekannt und das ist auch gut so, denn in der Spielbank sollen die Kunden nicht auf die Idee kommen, dass die Mitarbeiter vor Ort erst monatelang für den Job üben mussten. An der Akademie lernen die Croupier-Schüler nicht nur den Umgang mit Karten, Spielchips und Würfeln, sondern auch den Umgang mit Gästen und den überblick zu behalten. Seriosität können Croupiers am Spieltisch nur dann ausstrahlen, wenn sie ihr Handwerk beherrschen. Der Gast fühlt sich in einer Spielbank nur dann sicher, wenn die Mitarbeiter vor Ort wissen was sie tun, selbst sicher sind und diese Sicherheit auf den Kunden übertragen.

Die Ausbildung zum Glück

Die Ausbildung zum Croupier dauert acht Monate. Während der Ausbildung werden reale Spielsituationen nachgestellt, reales Publikum haben die frischgebackenen Croupiers dann allerdings erst nach Abschluss der Ausbildung. Vor allem in der Schweiz ist großer Bedarf da neue Croupiers einzustellen. In Deutschland hingegen floriert der Markt der Spielbanken nicht mehr so, deshalb ist es hier auch schwieriger schnell einen Job in der Glücksspielbranche zu finden.