Nichtsdestotrotz haben die Spieler die Möglichkeit, mit Hilfe von bekannten Strategien das eigene Spielergebnis positiv zu beeinflussen. Eine Strategie, mit der der sichere Gewinn eingefahren werden kann, gibt es allerdings nicht, denn sonst wäre jeder Roulettespieler zum jetzigen Zeitpunkt bereits reich.

Drei Roulettestrategien näher beleuchtet:

1- Martingale Strategie:

Bei diesem System wird bei jedem Verlust der Einsatz verdoppelt. In der Theorie wird dieses System so lange angewendet, bis ein Gewinn eingefahren wird. An sich logisch und vielversprechend, jedoch in der Realität nicht wirklich so spielbar. In langen Verlustphasen steigen die Einsätze sehr schnell und nicht jeder Spieler hat beliebig viel Geld als Einsatz zur Verfügung. Zudem können Tischlimits die Spieler mit diesem System schnell ausbremsen.

2. Paroli Strategie:

Dieses System funktioniert wie die Martingale Strategie, nur umgekehrt. In Verlustfällen wird der anfänglich festgelegte Einsatz beibehalten. Verdoppelt wird der Einsatz dann im Gewinnfall.

3. Das konstante System:

Hierbei wird der gesamte Einsatz auf eine einfache Chance gesetzt.

Reduzierte Gewinnchance durch Systeme

Im direkten Vergleich beider Systeme mit dem einmaligen Setzen auf eine einfache Chance schneidet die letzte Variante am besten ab. Spieler würden hier das größte Risiko vermuten, jedoch kann hier eher noch als mit den beiden Systemen das Startkapital verdoppeln. Bei den Spielsystemen ist die Wahrscheinlichkeit auf einen entsprechenden Gewinn viel geringer, weil das eigene Kapital auf mehrere Einsätze aufgeteilt wird.

Auch beim Betrachten der Auszahlungsquote wird deutlich, dass man mit dem konstanten Setzen auf eine einfache Chance die stabilste Auszahlungsquote hat. Da man hier einen Einsatz auf eine einfache Chance setzt bei jedem Spin, ist die Schwankung der Auszahlungsquote am geringsten. Bei den beiden Systemen hängt die Auszahlungsquote von der Höhe des Anteils der hohen Einsätze ab.