Der Verkauf der Kunstwerke wurde damit gerechtfertigt, dass das Unternehmen so aus den roten Zahlen geholt werden könnte, nicht aber damit, dass die Mitarbeiter dadurch endlich mal richtig feiern könnten.

Wofür die 77.000 Euro tatsächlich ausgegeben wurden:

– ein ausgelassenes Fest

– 550 Mitarbeiter feierten im November 2014 aus einem Partyschiff der KD-Flotte

– der Termin war 10 Tage nach dem umstrittenen Warhol Kunstverkauf

– es gab eine Band, Showauftritte, eine Tombola und ein Buffet

– WestSpiel sprach von einer "Mitarbeiterversammlung" mit nur "angeschlossener Weihnachtsfeier"

Das Feiern stand im Vordergrund

Nicht nur Finanzminister Norbert Walter-Borjans (SPD) spricht davon, dass bei solch hohen Ausgaben für eine Firmenfeier das Feiern im Vordergrund gestanden haben muss, auch die Teilnehmeraussagen deckten sich mit dieser Annahme. Außer einer kurzen Ansprache habe es keinen großen Informationsaustausch an diesem Abend gegeben, jedenfalls nicht von Seiten des Unternehmens.