Der Rat legte in einer kürzlich stattgefunden Sitzung fest, dass die Steuern auf Automaten von neun auf zwölf Prozent des Gewinnresultats angehoben werden sollen und haben hierzu eine passende Abänderung der Satzung, was die Abgaben zur Vergnügungssteuer angeht, abgesegnet.

11 Angehörige des Rates stimmten hierzu nicht ab und in der Verwaltung geht man von einem zusätzlichen Betrag von 200.000 Euro im Jahr aus. Die "Hanse-Berufsakademie" soll nach der Entscheidung des Rates 100.000 Euro bekommen. Da die Zahl der Studierenden geringer ist als angenommen, wurde es, so die Verwaltung, wichtig, das Eigenkapital um das Doppelte auf 50.000 Euro anzuheben.

Delmenhorst hat als Gesellschafterin einen Anteil von 40 Prozent an der Bildungseinrichtung, was, so der Fraktionschef der CDU, eine einmalige Geschichte bleiben wird. Die Bildungseinrichtung muss auf eigenen Füßen stehen und kann sich nicht immer auf Finanzspritzen verlassen. Vom Leiter derselbigen verlangte man nun einen Geschäftsbericht.

Auf der Tagesordnung gab es nicht das Thema zur Entlohnung und Pflicht zur Steuerzahlung aus einer Arbeit als Repräsentant der Stadt in Unternehmen und Einrichtungen privatrechtlicher Natur. Man wollte hier über das öffentliche Ehrenamt und die Nebenverdienste des Oberbürgermeisters und seiner daraus entstehenden Verpflichtungen sprechen.

Mit einer gegnerischen Stimme segnete man die Umsetzung des Delmod-Areals zum Bau von Wohnungen ab und eine Niederlassung des Einzelhandels ist hier nicht vorgesehen.

Der Ortsverein "Deichhorst-Mitte", der seinen Ursprung in der SPD hat, macht den Vorschlag, hier ein Wohnareal für Familien und integrierte Wohngebiete für ältere Menschen zu errichten.