Zum Ende des vergangenen Jahres gab es Neuerungen in Bezug auf die Verteilung der Anteile an den teilstaatlichen Casinos Austria. Nach langem hin und her wurde dem niederösterreichischen Glücksspielriesen Novomatic die Zusage für einen Teil der Anteile erteilt. Somit konnte sich der Konkurrenz-Konzern fast ein Drittel an den Anteilen an den Casinos Austria sichern. Der Staat hat nun entschieden ein Drittel selbst behalten zu wollen. Mit im Bietergeschäft dabei ist die tschechische Sazka Group, diese konnte nun den Zuschlag für weitere Anteile erhalten.

Casinos Austria Anteile:

  • Abgabe von Anteilen der teilstaatlichen Casinos Austria
  • Uniqa-Versicherung gibt ihre Anteile an ein tschechisches Bieterkonsortium ab
  • es geht um einen Anteil von jeweils 11,35 Prozent an den Casinos
  • Anteile gehen an die tschechische Came Holding
  • Came Holding hält dann insgesamt 34 Prozent (inklusive bestehender Anteile) an der Casinos Austria
  • Came gehört zu der tschechischen Sazka Group

Der ursprüngliche Plan der Uniqa war ein anderer. Eigentlich sollte der Casinos-Anteil der Versicherung an Novomatic verkauft werden. Hier wurde jedoch durch das Kartellgericht ihn erster Instanz ein Riegel davor geschoben. Sowohl Uniqa als auch Novomatic rechneten zu diesem Zeitpunkt nicht mehr mit einer kartellrechtlichen Freigabe der Transaktion. Darauf folgte die Vertragsauflösung beider Unternehmen.

Came Holding als einer der größten Lotterie- und Glücksspielkonzerne Europas

Came Holding gehört zu der tschechischen Sazka Group. Bekannt ist das Unternehmen als einer der größten Lotterie- und Glücksspielkonzerne Europas. Bekanntheit erlangte Came Holding vor allem durch die hohen Wettumsätze. Als jährlicher Wettumsatz wird ein Betrag in Höhe von mehr als 15 Milliarden Euro festgelegt, wodurch dem Unternehmen ein konsolidierter Gewinn in Höhe von 850 Millionen Euro pro Jahr bleibt.