Neben diesen Veränderungen insgesamt, stehen offensichtlich auch kleinere Veränderungen auf dem Plan. Beispielsweise wurden derzeit Gerüchte laut, dass für das Unternehmen des Co-CEOs Norbert Teufelberger, bwin.party digital, übernahmepläne bekannt geworden sind.

Die Gerüchte rund um das österreichisch/britische Online-Sportwett- und Casino-Unternehmen sehen vor, dass bereits bei Unternehmen wie der malaysischen Genting, einem australischen Unternehmen und einem Konsortium Pläne in Bezug auf die übernahme bekannt geworden sind.

Auch wurde bereits ein Preis verkündet, bei dem es sich um 180 Pence pro Aktie handelt. Trotz dieser Gerüchte stehen die Zeichen des Marktes nicht unbedingt auf Verkauf, denn die Aktie hat gerade in den letzten Tagen erst an Wert verloren und ist auf 105 Pence abgesunken.

Doch unabhängig von dem Wert der Aktien stehen die Zeichen für den Kauf des Unternehmens durch den Mischkonzern gar nicht so schlecht, denn dieser ist auf den Märkten Tourismus und Wetten und Casinos sehr stark vertreten. Durch die Regulierungen im eigenen Heimatland und damit verbundenen Steuererhöhungen, ist der Weg in das globale Geschäft für ein Unternehmen wie Genting vielleicht sogar eine gute Alternative und daher in der Umsetzung und in den Plänen durchaus möglich, so die Experten.

Auch der gesamte Umbruch des Online Glücksspiel-Markts könnte in Bezug auf Entscheidungen dieser Art einen großen Teil dazu beitragen. Derzeit sind viele Länder in Bezug auf Online Glücksspiel noch sehr stark reguliert, doch die Grenzen scheinen im Hinblick darauf mehr und mehr aufzubrechen.

Derzeit jedoch herrscht in Amerika zum Beispiel immer noch ein rigoroses Online Glücksspiel und Wettverbot vor und auch in Südamerika wurden bisher nur in Argentinien und Chile die Gesetze gelockert. Selbst in Europa handhaben die einzelnen Länder die Regulierungsprozesse auf ganz unterschiedliche Weise und in Asien gilt Online Glücksspiel lediglich in Macau, Hongkong und auf den Philippinen als erlaubt.

Die bis hierher bestehenden Monopol scheinen aber trotz der noch bestehenden Verbote mehr und mehr aufzubrechen. Beispielsweise Griechenland machte gerade in Bezug auf das eigene Monopol Schlagzeilen, denn die EU machte deutlich, dass das griechische Monopol OPAP nicht den vorherrschenden Regelungen entspreche.

Diskussionen dieser Art herrschen derzeit auch noch in Deutschland vor, doch es wird erwartete, dass sich auch hier innerhalb der nächsten drei Jahre eine Lösung finden wird, die die Steuereinnahmen des Landes steigern könnte.