Unser europäischer Nachbar im Norden, Dänemark, hat sich schon vor Schleswig-Holstein dazu durchgerungen, das virtuelle Glücksspiel zu erlauben.

Nun gibt es in diesen Punkten so manche Nachricht. In dem kleinen Land geht es zurzeit drunter und rüber, denn zahlreiche Betreiber im Bereich Glücksspiel möchten eine dänische Konzession bekommen, um dort ihre Dienstleistungen bereitzustellen. Nur kurze Zeit nach der Marktöffnung gab es bereits Bewerbungen.

über 40 Unternehmen bemühten sich um eine Zulassung und ein paar davon möchten mehrere Zulassungen bekommen. Die Zahl der Bewerbungen beläuft sich auf etwa 70 und rund 20 davon betreffen die Online Casinos. 25 Anbieter bemühen sich darum, eine Zulassung mit Sportwetten und Online Casinos zu bekommen.

Wenn alles gut geht, dann ist das begehrte Glücksspiel im Netz bereits 2012 erlaubt. Lediglich Schleswig-Holstein hat sich das in der Bundesrepublik gewagt und ein Solo hingelegt, damit sorgte es für Aufruhr. Hier beginnt die Bewerbungsfrist im Januar des folgenden Jahres und die Zuteilung soll zwei Monate später über die Bühne gehen.

Der Preis für eine Zulassung beläuft sich auf 15.000 Euro, eine recht kleine Summe, doch die Gebühren, die pro Jahr anfallen, können sich auf das Zehnfache belaufen. In dieser Summe sind die Abgaben wohl noch nicht enthalten. Interessenten sind besonders die Unternehmen "Betfair" und "Bwin", für ersteres Unternehmen stand der Einstieg in diesen Markt bereits fest.

Nun bliebt zu hoffen, dass die restlichen Bundesländer diesem Beispiel folgen werden. Die Regierung von Schleswig-Holstein sicherte sich somit eine effektive Geldquelle. Die Steuergelder werden für den Landeshaushalt verwendet werden, diese Tatsache wird auch die restlichen Bundesländer interessieren.

Beim Glücksspielvertrag der anderen Länder liegen keine neuen Resultate vor und das Zeitfenster wird immer kleiner. Da stellt sich die Frage, ob es nicht einfacher ist, die Erlaubnis im Solo durchzuziehen.