Profitabel sind sie jedoch in den vergangenen Jahren immer weniger geworden. Besucherrückgänge führen zu weniger Einnahmen und weniger Einnahmen führen zu Unsicherheit bei den Spielern, den Angestellten und den Betreibern. Eine ungewisse Zukunft für die Spielbanken, wer hierbei jedoch trotzdem weiterhin als Gewinner aus dem Ganzen hervorgeht ist eindeutig der Staat.

In den letzten Jahren haben die Betreiber der staatlichen Spielbanken mit neuen Konzepten versucht, die Besucher wieder in die Etablissements zu locken. Teilweise war dies erfolgreich, dennoch machen die Betreiber der Spielbanken weiterhin ein Minusgeschäft. Auch der Bau einer neuen Spielbank in Nordrhein-Westphalen wird nach Expertenmeinung die Spielbanken in dem Bundesland nicht retten. Der Staat hält jedoch weiterhin daran fest, dass die Spielbanken staatlich bleiben. Logisch, da der Staat durch die Spielbankenabgabe jährlich etwa 30 Millionen Euro einnimmt. Der Staat wird sicherlich nicht freiwillig auf diese Einnahme verzichten wollen.

Privatisierung als Problemlösung

Experten hatten in der Vergangenheit oftmals davon gesprochen, dass die Privatisierung der Spielbanken diese vielleicht retten könnte. In der Vergangenheit zeigte sich deutlich auf, dass private Unternehmen am Markt in vielerlei Hinsicht mehr Erfolg haben. Schade nur, das hierbei der Staat nicht mitspielen wird. Dieser hätte ja auch in der Vergangenheit schon die Spielbankenabgaben verringern können, was er jedoch bisher nicht getan hat.

Gleichzeitig haben auch die spielsüchtigen Spieler und diejenigen, die spielsuchtgefährdet sind Angst davor, dass die Privatisierung der Spielbanken gleichzeitig bedeuten könnte, dass es weniger Kontrollen geben und der Zugang den Spielern vereinfacht werden würde. Es ist davon auszugehen, dass der Staat weiterhin als Sieger aus der Sache hervorgehen wollen wird, daher rechnen Experten kurzfristig zumindest nicht damit, dass sich die Situation in Bezug auf die Spielbanken in naher Zukunft diesbezüglich bald verändern werde.