In der Glücksspielbranche ist von der Krise immer nocht nicht viel zu spühren. Die Deutsche Bank entdeckte schon vor wenigen Jahren Las Vegas als Objekt für lukrative Investitionen und finanzierte aufgrund dessen diverse Casinos, unter anderem auch das Projekt des Bauunternehmers Ian Bruce Eichner.

Die Deutsche Bank will nun selbst einsteigen und das vier Millionen Dollar teuere Cosmopolitan Resort Casino eröffnen. Die Deutsche Bank wäre in Las Vegas somit die erste Bank, die ein Casino betreibt.

Die Deutsche Bank sollte das Projekt von Eichner eigentlich nur mit Hilfe eines Kredits über 760 Millionen Dollar finanzieren. Von Eichner hielt sich die Krise jedoch nicht fern, in folge dessen konnte er den Kredit der Deutschen Bank nicht mehr bedienen. Im Zuge einer Zwangsvollsteckung kaufte die Bank den riesigen Casino Komplex für eine Milliarde Dollar.

Um die Casino Lizens reißen sich inzwischen zahlreiche Top Manager der Deutschen Bank, berichtete vor kurzem das Wirtschaftsmagazin Bloomberg. Die Leitung des Casinos soll Gerüchten zufolge John Unwin übernehmen. In der Casino Branche in Las Vegas ist er nicht neu, dort leitete er jahrelang das berühmte Cesar’s Palace Casino und Hotel. Sollte das neue Luxus Resort bis zur Fertigstellung nicht mehr verkauft werden können, wäre dieses Casinos das erste im Besitz einer Bank.

Schon zu Beginn was das Cosmopolitan Resort mit seinen geplanten Eigentumswohnungen und dem Luxus Hotel ein teures Vergnügen. Das Projekt wird letztendlich 2 Millionen Dollar mehr verschlingen als bereits geplant. "Die Bank wollte wahrscheinlich nie ein Casino Betreiber in Las Vegas werden, aber das Resort unmittelbar nach dem Immobiliencrash zu verkaufen, könnte zu noch höheren Verlusten führen ", so Dirk Becker von Kepler Capital Markets.