Wenn man Las Vegas hört, denkt man meist zuerst an Glücksspiel, bunte Lichter, Shows und Entertainment. Zudem kommen einem als zweiter Gedanke Elvis und der Traualter.

Fast jeder bringt Las Vegas in erster Linie mit dem Glücksspiel in Verbindung, was für viele Menschen eine negative Wertigkeit besitzt. So oder so ist bei dem Namen Las Vegas für viele Menschen etwas Spannendes dabei und der Ort übt eine gewisse Anziehungskraft auf die Menschen aus.

Die Deutsche Bank hat sich nun an dem Rummel in Las Vegas beteiligt. Mit der Investition in das Hotel mit dem Namen Cosmopolitan, setzte die Deutsche Bank einen Fuß in die Region. Das Hotel war ein riesen Projekt und es eröffnete im letzten Jahr mit seinen 3000 Zimmern und einer großen Casinofläche. Das Objekt hat neben seiner Größe verschiedene Wellnessangebote, einen ansehnlichen Spa-Bereich und Shoppinggelegenheiten zu bieten. Bis die Deutsche Bank sich als Investor bereit erklärt hatte und das Objekt im Dezember eröffnet wurde, war es allerdings ein langer Weg.

Das Projekt war erst von einem anderen Investor geplant, welcher jedoch während der Realisierung des Bauvorhabens Pleite ging. Daher bot sich die Deutsche Bank als Investor an und stellte zum Ende des Jahres 2010 das große Projekt fertig. Gekauft hat die Bank das Projekt für rund 3,9 Milliarden Euro. Nun steht die Deutsche Bank mit ihrem Namen dahinter, wenn sie auch offiziell nicht als Hotelbetreiber gelten, sondern lediglich als Investoren fungieren.

Trotz alledem wirkt sich die Investoraktivität scheinbar negativ für die Bank aus. Las Vegas wird mit Glücksspiel in Verbindung gebracht und eine Bank in Verbindung mit Glücksspiel kann für die meisten Leute nichts Gutes bedeuten. Aus diesem Grund bzw. wegen dieser Einstellung haben sich viele zurückgezogen und verkauften zum Teil sogar ihre Aktien der Deutschen Bank.

Sprecher der Deutschen Bank erklären, dass die Bank dem Glücksspiel gegenüber distanziert steht und lediglich Investor des Projekts ist, nicht jedoch Betreiber.

Wie sich das Image von las Vegas auf die Deutsche Bank in Zukunft auswirken wird, bleibt derzeit noch abzuwarten.

Genau wie für die Besucher der bekannten Spielerstadt, kann der Besuch positiv als auch negativ enden. Für die Deutsche Bank kann man für die Zukunft nur die Daumen drücken, dass sich das Stadtimage nicht negativ auf die Bank ausüben wird.