Erhöhte Abgaben haben den Nachteil, dass die Online Casinos ein Stück ihrer Wettbewerbsfähigkeit einbüßen und dies heißt auch, dass die Spieler weniger gewinnen werden.

Dies wird durch die momentane französische Politik ersichtlich. Fachleute haben Angst, dass sich die Bundesregierung daran ein Beispiel nehmen wird. Der Forschungsdirektor des Unternehmens Global Betting and Gaming Consultants erklärte die Konsequenzen, wenn dieser Fall eintreten würde, nämlich hohe Abgaben.

Die Spieler, die bislang einen guten Schutz genossen haben, müssen dann mit größeren Verlusten leben. Nur so geraten die virtuellen Casinos nicht in die finanzielle Bredouille. Er ist davon überzeugt, dass die momentanen Abgaben vom Staat noch höher geschraubt werden.

Wenn dies eintritt und die Liberalisierung so abläuft wie gedacht, wird sich kein Betreiber mehr auf den Markt in Deutschland trauen, weil es viel zu kostspielig ist. Die Kritik des Direktors ist nachvollziehbar, denn die Bundesrepublik könnte es Frankreich und Italien gleichtun.

Die virtuellen Casinos würden sich über diese Konsequenzen im Klaren sein und das Gegenteil vom Erwünschten wäre der Fall. Die Thesen des Direktors finden bei vielen Analysten Zuspruch.

Als der erste Gesetzesentwurf öffentlich wurde, ging die Aktie von Bwin in den Keller. Dies liegt daran, dass sich das Unternehmen zum großen Teil auf dem deutschen Markt tummelt.

Der Europäischen Kommission liegen ein paar andere Lösungen vor. Sie muss diese nun genau unter die Lupe nehmen und einen Vorschlag unterbreiten. Zu allererst wird der momentane Entwurf auf Herz und Nieren geprüft.

änderungen sind hier gut möglich, denn zahlreiche Fachleute gehen mit diesem Entwurf hart in die Kritik.

Dieser Entwurf betrifft eigentlich nur die Sportwetten.

Die Palette von virtuellen Casinos und Seiten für Poker sind immer noch den Casinos mit Zulassung vom Staat vorbehalten.