Experten gehen davon aus, dass es grundsätzlich bei Glücksspielen dieser Art in das Endlose läuft. Nach einem Gewinn folgt eine Phase des Verlusts, die wieder in einem Gewinn resultiert, welcher am Ende von den Spielern erneut aufs Spiel gesetzt wird. Hierbei kann am Ende immer nur das Casino wirklich gewinnen, denn dieses erhält in jedem Fall die "Courtage".

Experten gehen davon aus, dass es bei Spielen wie Roulette, Baccarat, Craps und Blackjack nur ein Gewinnermodell gibt, nämlich dieses, das hierbei am Ende immer die Bank gewinnt. Die Spiele erfolgen nicht gegen andere Spieler, sondern gegen die Bank. Hierzu werden zur Vertretung des Casinos Dealer oder Croupiers eingesetzt.

Im Falle vom Blackjack geht es darum, mit den ausgeteilten Karten so nah wie möglich an die Zahl 21 zu kommen. Auch wenn der Dealer in diesem Fall verliert, so verlieren auch die Spieler, sobald ihr Kartenblatt überboten wurde. Aus diesem Grund kann bei diesem Spiel laut Experten am Ende immer nur die Bank gewinnen.

Auch reguliert das Casino selbst immer die Höhe der Gewinnauszahlung. So kommt es dazu, wenn der Spieler doch einmal ein Spiel gewinnt, dass die Casinos in diesem Fall meist nicht 100 Prozent auszahlen. Das Casino kann festlegen, welche Gewinnsumme ausgeschrieben wird. So entscheidet das Casino meist nur eine Auszahlung in Höhe von 90 oder sogar 95 Prozent auszugeben. Damit ist es für das Casino sicher, dass dieses zumindest eine "Courtage" ausgezahlt bekommt, was als Vorteil für das Casino gesehen wird, da dieses so oder so demnach immer als Gewinner aus dem Spiel geht.

Auch an den Spielautomaten haben die Casinos letztlich die Karten in der Hand, wie es ein kürzlicher Fall sehr gut darstellte. Ein Spieler knackte hier an einem Slot im Bregenzer Casino den Jackpot, der die Höhe von 43 Millionen Euro betragen sollte. Doch das Casino verweigerte in diesem Fall die Auszahlung, da angeblich ein Softwarefehler vorgelegen habe. Dieser Fall befindet sich derzeit vor der Gericht, doch wie es für den Spieler ausgehen wird und ob die Bank, wie immer, der Gewinner bleibt, ist noch abzuwarten.