Der Boom auf der chinesischen Halbinsel hat Las Vegas vor ein paar Jahren den Titel als Glücksspielmetropole strittig gemacht. Heute hingegen flaut auch der Boom in Macau stetig ab. Die Regierung hat mit ihrer Anti-Korruptions-Kampagne dafür gesorgt, dass immer weniger Spieler die chinesische Halbinsel besuchen.

Trotz des Besucherrückgangs in Macau will Steve Wynn nun sein Glück vor Ort versuchen. In diesen Tagen eröffnet das "Wynn Palace" in Macau und dies trotz der schwierigen Situation. Die Regierung hat mit der Anti-Korruptions-Kampagne beschlossen, dass Macau weniger Glücksspielparadies sein soll, sondern mehr Familienurlaubsort. Der Plan geht bereits teilweise auf, denn die VIP-Spieler meiden das chinesische Glücksspielmekka bereits. Genau aus diesem Grund geht Wynn mit seiner neuen Casinoeröffnung ein großes Risiko ein. Doch darum geht es doch beim Glücksspiel, oder? Man muss ein großes Risiko eingehen, um einen noch größeren Gewinn machen zu können.

Casinogeschäft in Macau

Etwa 80 Prozent der Einnahmen von Macau sind dem Glücksspielgeschäft zu danken. Allerdings sind die Einnahmen aus dem Glücksspielgeschäft in Macau allein im vergangenen Jahr um 34 Prozent abgesunken. Natürlich bringt Wynn mit dem neuen Casino Erwartungen mit nach Macau. Seiner Ansicht nach sei Macau kein Reiseziel für Familien. Das Angebot vor Ort gelte für Erwachsene und nicht für Kinder. Auch das Angebot seines neuen Casinos sei inklusive Gastronomie für Erwachsene ausgerichtet.