Eine Entscheidung diesbezüglich ist nun gefallen und in Zukunft sollen Glücksspielfans die Möglichkeit bekommen, vor Ort legal zu spielen. Geplant sind hier nicht nur das traditionelle Glücksspiel, sondern auch Glücksspielvarianten, die ansonsten in Russland bisher nicht anerkannt und gestattet wurden.

Da die Entscheidung bezüglich der Krim als Sonderverwaltungszone nun gefallen ist, werden Investoren gesucht. Mit kleinen Investitionsgrenzen erhoffen sich die Verantwortlichen Investoren anlocken zu können, um die Pläne für die Krim tatsächlich realisieren zu können. Auf der Halbinsel sollen somit in Zukunft Casinos entstehen. Für den Bau dieser Casinos wird als Investitionsgrenze eine Summe in Höhe von 10,8 Millionen Euro eingeplant, rund sechs Millionen weniger als in anderen Gebieten, in denen kürzlich erst Casinos errichtet wurden. Die Anwohner der Krim sind nach Angaben verschiedener Personen nicht sonderlich begeistert von dem Vorhaben der russischen Regierung, jedoch scheint diese negative Einstellung der Bewohner sich nicht auf die Pläne der Regierung auszuwirken.

In Russland unterliegt das Glücksspiel generell strengen Regelungen. Da die Krim an Russland angegliedert wurde, muss man sich auch hier an die Regelungen halten. Bisher gibt es in Russland vier Sonderverwaltungszonen, die von offizieller Hand gestattet wurden. Außerhalb der Sonderverwaltungszonen ist das Glücksspiel verboten. Ein besonderer Vorteil für Krim ist es, dass die Sonderverwaltungszone sich über die ganze Halbinsel erstrecken soll und somit keine Abgrenzungen nötig werden. Durch den gut florierenden Tourismus vor Ort erhoffen sich die Initiatoren mit diesem Schritt viel Geld in die Kassen spielen zu können.