Während die SPö weiterhin gegen das kleine Glückspiel wettert und im Wahlkampf deutlich macht, dass dieses abgeschafft werden sollte, wurden im Burgenland drei Lizenzen für Anbieter des kleinen Glücksspiels vergeben. Dieser Widerspruch löst Landesweit natürlich erneut Diskussionen und Diskrepanzen aus.

Neben der Lizenzvergabe im Burgenland wurde gleichzeitig ein Landesgesetz für das Burgenland verabschiedet, welches den Jugendschutz in den Vordergrund stellt. Nach dem Gesetz. Welches im Januar dieses Jahres in Kraft getreten ist, müssen die Spieler ihren Lichtbildausweis vorzeigen, um Etablissements des Glücksspiels betreten zu dürfen.

Im Burgenland ist die Kontrolle des Ausweises nun Pflicht, um so den Minderjährigen den Zugang zum Glücksspiel zu verwehren und diese auf diese Art und Weise vor den Gefahren des Glücksspiels zu schützen. Neben der Ausweiskontrolle soll es zudem eine Spielerkarte geben, die die Spielzeit und die Möglichen Einsätze limitieren soll.

Während die SPÖ im Burgenland die neuen Gesetze umsetzt scheint die Bundes-SPö ganz andere Ziele zu verfolgen. Die Regelungen im Burgenland stehen im Widerspruch zu den Regelungen des Bundes, jedoch seien die Entscheidungen schon vorab getroffen worden, weshalb die Gesetze auch auf die geplante Art und Weise durchgeführt werden.

Die Legalisierung des kleinen Glücksspiels soll dieses in Zukunft auch kontrollieren. Mit der Konzessionsvergabe soll der Wildwuchs im Bereich des kleinen Glücksspiels gestoppt werden. Vor allem soll im Burgenland dadurch vermehrt der Jugendschutz in den Vordergrund gerückt werden.

Mit den drei vergebenen Lizenzen im Burgenland können in Zukunft insgesamt 236 Automaten aufgestellt werden. Es wurden bereits drei Anbieter ausgewählt, die ihre Betriebe seit August nun für die Bewohner des Burgenlandes präsentieren können. Natürlich haben die Anbieter sich an die gesetzlich vorgegebenen Regeln zu halten.