Austragungsort war der Landtag in Kiel und geladen waren zum einen Vertreter der Glücksspielbranche und zum anderen auch Experten aus dem Bereich Suchtprävention und Rechtsanwälte mit Fachwissen aus diesen Themenbereichen. Ein Bericht über die Anhörung soll von Seiten des Automaten-Verbandes Schleswig-Holstein (ash) verfasst werden, denn Verbandsmitglieder wohnten zu diesem Zwecke der Anhörung bei.

Ein weiterer Termin fand Anfang März in Form des Symposiums Glücksspiel statt, welches durch die Forschungsstelle Glücksspiel an der Universität Hohenheim veranstaltet wurde. Thema bei diesem Symposium war das Ziehen einer Zwischenbilanz zum neuen Glücksspielstaatsvertrag. Hierzu waren vor Ort Experten aus Wissenschaft und aus dem Bereich des Glücksspiels geladen und einige Vorträge, zum Beispiel von Seiten Robert Hesses, Geschäftsführer der Schmidtgruppe und Freddy Fischers, Geschäftsführer MSP Münzspielpartner, wurden zu diesem Thema gehalten.

Beide Termine wurden ins Leben gerufen, um das Thema der derzeitigen Lage der Lotterie- und Sportwettenanbieter zu diskutieren. Wie bei fast jedem Themenabend im Bereich des Glücksspiels war natürlich auch problematisches Spielverhalten erneut ein Thema. Dieses fließt auch bei dem Beschluss von Gesetzesänderungen wieder und wieder mit ein, weil in erster Linie die Suchtprävention und der Spielerschutz im Bereich des Glücksspiels einen großen Stellenwert haben.