Bei seinem Kreuzzug geht es vor allem um das Angebot von Online Poker. Während die Geschäfte von Adelson sich in erster Linie auf das Angebot von realem und traditionellem Glücksspiel beschränken, so scheint dem Unternehmer gerade das Online Gaming ein Dorn im Auge zu sein. Vermutungen geben an, dass der Unternehmer die eigenen Fälle davon schwimmen sieht, weil das Online Glücksspiel sich mehr und mehr als Konkurrenz zum traditionellen Gaming entwickelt.

Während zuerst noch die Rede davon war, dass Adelson in Verbindung mit der Las Vegas Sands Corporation plant Online Gambling anzubieten, habe sich das Unternehmen nun dagegen entschieden und gleichzeitig will der Unternehmer auch vehement gegen das Angebot von Online Glücksspiel vorgehen.

Derzeit ist Adelson in einer Kampagne aktiv, bei der ein Kinderbild auf der Facebook-Seite von "Coalition to Stop Internet Gambling" darauf hinweisen soll, wie Gefährlich Online Glücksspiel vor allem auch für Minderjährige sein kann. Eigenen Angaben zu Folge wird Adelson sich auch weiterhin gegen das Online Pokern richten und sei gerne bereit, eigene Gelder in Kampagnen dieser Art zu investieren, um die eigene Meinung, die sich innerhalb der vergangenen Monate drastisch geändert zu haben scheint, deutlich machen zu können.

Bei der Kampagne der Coalition to Stop Internet Gambling ist Adelson maßgebend beteiligt. Hier werden gerne Aufmacher genutzt, die auf die Menschen besonders abschreckend wirken. So wird mit Hilfe von Kinderbildern dafür geworben, dass die Spielsucht eben auch eine besonders große Gefahr für die Jugendlichen sein kann und dass man diese durch generelle Verbote schützen müsse. Gerade bei jungen Eltern können durch Kampagnen dieser Art besondere ängste entstehen.

Der Werbetrick ist einfach, denn auch wenn bei jungen Menschen in erster Linie Spieler um die 20 Jahre betroffen sind, so wird mit Kindern gegen Online Poker geworben. Mittlerweile haben sich verschiedene Gruppen gebildet. Zum einen die Seite der Organisation gegen das Online Glücksspiel, mit Sheldon Adelson als Fürsprecher, zum anderen sind aber auch große Casinokonzerne auf die Kampagnen aufmerksam geworden und schließen sich nun Behörden wie der Poker Players Alliance an, um die Wirklichkeit nicht zu verzerren und sich für das Online Pokern einzusetzen.