Für die Spielbanken in Rheinland Pfalz, Mainz, Trier und Bad Ems, werden schon einmal vorsorglich potentielle Betreiber gesucht, die Interesse an dem Betrieb der Spielbanken haben. Noch ist ein wenig Zeit vorhanden, bis die bestehenden Lizenzen auslaufen, doch für die Verantwortlichen stellt das Ende der Lizenzen im Dezember 2016 bereits jetzt eine Herausforderung dar. Daher wurde ein Interessensbekundungsverfahren eingeleitet, mit dem herausgefunden werden soll, ob es überhaupt potentielle Betreiber gibt, die an dem Betrieb der Spielbanken interessiert sein könnten.

Neue Betreiber soll es ab dem 01. Januar 2017 für die Spielbanken Mainz, Trier und Bad Ems in Rheinland-Pfalz geben. Im Internet wurden bereits Anfragen veröffentlicht, mit denen herausgefunden soll, ob es potentielle Interessenten gibt. Auf Basis des Ergebnisses sollen dann europaweite Ausschreibungen eingeleitet werden. Aktuell gilt es also erst einmal herauszufinden, ob es potentielle Betreiber gibt, die sich für den Betrieb bewerben würden. Um dies herauszufinden wurden entsprechende Bekanntmachungen in Internetportalen und amtlichen Publikationen veröffentlicht.

Existenzgefahr für Spielbankenbranche

Schon in der Vergangenheit zeigte sich, dass das Interesse an dem Betrieb von Spielbanken in Deutschland auch bei den Betreibern eher abgeflaut ist. Dies wird auch der Grund dafür sein, warum die Sueits jetzt in die Vorrunde geht. Findet sich kein potentieller Betreiber, der sowohl finanziell als auch durch die eigene Motivation überzeugt, so sehen sich die Spielbanken in Rheinland-Pfalz dem Aus gegenüber. Den Verantwortlichen gehe es mit den aktuellen Anfragen jedoch darum, einen Betreiber zu finden, der sowohl von den Rahmenbedingungen her gut geeignet ist, als auch ein Interesse daran hat, mit dem bestehen bleiben des Betriebs der Spielbanken, ein legales Glücksspielangebot zu präsentieren und den Spielern auf diese Art und Weise eine gewisse Sicherheit zu verschaffen.