Am 9. August ist nun die erste Klage vor dem Verwaltungsgericht Hannover gegen die Vergabe der Konzessionen für Spielhallen durch ein Losverfahren eingereicht worden. Als Kläger tritt Klaus D. Leßmann in Erscheinung, der die Lizenzvergabe bemängelt, da er offensichtlich für seine Spielhalle in Holzminden keine Konzession erhalten hat.

Der Kläger Klaus D. Leßmann hat eine der Lizenzverlosungen in Holzminden verloren. Nun hat er die erste Klage vor dem Verwaltungsgericht eingereicht. Sein rechtlicher Vertreter ist Prof. Dr. Florian Heinze, Justiziar des Automaten-Verbandes Niedersachsen. In dieser Sache scheint die Klage von Leßmann nach Angaben des Verbandes, die erste zu sein, auch wenn bereits im Vorfeld zahlreiche Klagen erwartet wurden. Das Losverfahren wird von Seiten der Betreiber als abenteuerliches Verfahren bezeichnet. So würde bei Durchsetzung des Losverfahrens das Glück über das Angebot von Glücksspiel entscheiden.

Arbeitsplatzverlust durch Losentscheid

Doch Leßmann geht es nicht nur um das Bestehenbleiben seines seit 32 Jahren bestehenden Betriebs. Auch möchte er in dieser Sache deshalb nicht kampflos aufgeben, weil seine Mitarbeiter durch den Losentscheid ihren Arbeitsplatz verlieren, dies scheint dem Unternehmer äußerst ungerecht. Er verstehe nicht, wie eine solche Rechtssache nach dem Losverfahren entschieden kann, wo doch eigentlich die Qualität des Betriebes dafür ausschlaggebend sein sollte, ob dieser bestehen bleiben darf oder geschlossen werden muss.