Trotz des Verbots ist das Online Gl&uuml,cksspielangebot in Deutschland umfassend. Bisher hie&szlig, es, dass die Anbieter sich in einer Art Grauzone befinden, denn eben diese Anbieter verf&uuml,gen zumeist &uuml,ber Lizenzen in anderen L&auml,ndern wie Malta und Gibraltar. Eine aktuelle Gerichtsentscheidung macht deutlich, dass der Kampf gegen eben diese Online Gl&uuml,cksspielangebote von nun an verst&auml,rkt aufgenommen werde.

Das Landesamtes f&uuml,r B&uuml,rger- und Ordnungsangelegenheiten (LABO) in Berlin hatte eine Verf&uuml,gung gegen&uuml,ber gro&szlig,en Gl&uuml,cksspielanbietern eingereicht, nach der es den Anbietern untersagt werden sollte, in Berlin Online Casinos und Online Poker anzubieten. Das Verwaltungsgericht gab dieser Verf&uuml,gung statt, obwohl die betroffenen Anbieter jeweils &uuml,ber Lizenzen in Malta und Gibraltar verf&uuml,gen. Der darauf eingereichte Eilantrag von Seiten der Anbieter wurde au&szlig,erdem abgelehnt.

Hierin machten die Anbieter deutlich, dass das Verbot nicht rechtm&auml,&szlig,ig sei, weil zum einen viele Anbieter in Deutschland eben dieses Online Gl&uuml,cksspielangebot pr&auml,sentieren w&uuml,rden und zum anderen die Vorgehensweise des Gerichts nicht verh&auml,ltnism&auml,&szlig,ig sei. Diese Vorw&uuml,rfe wurden von Seiten des Gerichts zur&uuml,ckgewiesen, denn trotzdem die Bek&auml,mpfung des illegalen Gl&uuml,cksspiels in Deutschland bisher sehr inkonsequent war, so m&uuml,sse irgendwo begonnen werden. Im Falle des Anbieters habe man sich entschieden, zuerst mit der Durchsetzung der Verbote bei gro&szlig,en Gl&uuml,cksspielanbietern zu beginnen und dann Schritt f&uuml,r Schritt weiter vorzugehen.

Ausschluss aktiver Spielaufnahme in Berlin

Mit dem beschlossenen Urteil wurde von Seiten des Gerichts der erste eindeutige Schritt in Richtung Bek&auml,mpfung des illegalen Gl&uuml,cksspiels in Deutschland beschritten. Mithilfe geeigneter, technischer Methoden, soll die Spielaufnahme in Berlin ausgeschlossen werden. Zu diesen Methoden geh&ouml,ren sowohl Internetsperren als auch Methoden, die von Seiten der Anbieter anzuwenden seien.

Hierzu geh&ouml,rt zum Beispiel die Feststellung des Aufenthaltsorts der Spieler, damit das Online Gl&uuml,cksspiel jeweils nur f&uuml,r Spieler angeboten werden kann, die sich an einem Ort befinden, wo die gesetzlichen Regelungen die Teilnahme am Online Gl&uuml,cksspiel gestatten. Das beschlossene Urteil von Seiten des Verwaltungsgerichtshofs Berlin k&ouml,nnte Richtungsweisend sein und den ersten Schritt in Richtung Bek&auml,mpfung illegalen Gl&uuml,cksspiels bedeuten.