Da das Casino bereits seit einigen Jahren außer Betrieb war, gab es vor Ort einiges zu erneuern. Neue Elektroinstallationen, neue Trinkwasserleitungen und neue Sanitärbereiche sollen den Flüchtlingen eine Unterkunft bieten, in der man sich wohlfühlen kann.

Neben der Erneuerung verschiedener Bereiche musste ein Brandschutzkonzept vorgelegt und eingehalten werden, inklusive neuer Fluchtwege. Die Stadt hat die Möglichkeit, das Gebäude der Bundeswehr mietfrei zu bewirtschaften und nachdem seit Jahren vor Ort nichts getan wurde, ist die Nutzung des Gebäudes als Flüchtlingsunterkunft eine hervorragende Alternative. Der Bund übernimmt die Kosten, sodass für die Steuerzahler keine zusätzlichen Kosten entstehen. Das ehemalige Casino soll insgesamt 200 bis 250 Flüchtlingen eine Unterkunft und ausreichend Platz bieten. Nachdem die Raumplanung abgeschlossen ist, ist das Gebäude bezugsbereit.

Gewährleistung einer langfristigen Nutzung

Die Umbauarbeiten sollen so durchgeführt werden, dass die Räumlichkeiten dann langfristig genutzt werden können. Auch ist es geplant einen Büroraum einzurichten, in dem ein Sozialarbeiter seine Arbeit aufnehmen kann. Somit wird auch eine grundlegende Betreuung für die Flüchtlinge vor Ort garantiert werden können. Im Folgenden soll die Möglichkeit gegeben werden, dass die Räumlichkeiten langfristig auch als Sozialwohnungen genutzt werden können. Aktuell sind zentrale Küchen und Sanitäreinrichtungen für die Flüchtlingsunterkunft vorgesehen, in Zukunft sollen aber auch Umbauten möglich sein, durch die Küchenzeilen in die einzelnen Wohnungen integriert werden können.