Hierzu soll die Spielerkarte eingeführt werden, welche in Form einer elektronischen Karte erhältlich sein soll, mit der die Geräte dann in Zukunft ausschließlich benutzt werden können. Bei dem neuen Gesetzesentwurf geht es hauptsächlich darum, dass Spieler und vor allem Jugendliche geschützt werden sollen.

Die Spielerkarten sollen in Zukunft in den Gaststätten oder Spielhallen gekauft werden können. So wird dann jeder Spieler, der einen Spielautomaten bedienen will, eine Spielerkarte erwerben müssen, bevor der Spielautomat betätigt werden kann. Die elektronische Karte kann mit Guthaben aufgeladen werden.

Die mögliche Summe, soll auf etwa 200 Euro begrenzt werden, sodass die Spieler nicht mehr Geld einsetzen können, als diesen festgelegten Betrag. Auch soll es mit den elektronischen Spielerkarten möglich gemacht werden, dass die Spielzeit jeweils nur auf eine Stunde begrenzt wird, sodass die Spieler regelmäßig eine Zwangspause einlegen müssen.

Am Anfang sollen die Spielerkarten erst einmal eingeführt werden, ohne dass diese auf eine bestimmte Person zugeschnitten sein müssen. Auf lange Sicht plane die Regierung jedoch die Personalisierung der Karten einzuführen. Hierzu bedarf es jedoch vorab weiteren Informationen, rund um die Bereiche der technischen Möglichkeiten und zum Datenschutz.

Die Experten aus den Suchtberatungsstellen halten diese neue Entwicklung jedoch für wenig sinnvoll. Die Suchtexperten scheinen nicht der Meinung zu sein, dass Spielerkarten die suchtgefährdeten Personen vom exzessiven Spielen abhalten könnten.

Die Kontrollen können sogar von Minderjährigen Personen leicht umgangen werden und der Spielsucht sowie dem Schutz der Jugend und der Spieler sei somit nicht geholfen.