Interessierte Betreiber können Bewerbungen für entsprechende Lizenzen einreichen. Auch Online Poker soll in Kroatien besteuert werden. Der angesetzte Steuersatz erscheint sehr hoch, sodass zu erwarten ist, dass sich die Investitionen der Betreiber aufgrund der sehr hohen Besteuerung nicht rentieren werden.

Auch wenn die Pläne für die Betreiber daher noch nicht so lohnenswert erscheinen, so sorgt die Meldung über die Legalisierung von Online Poker zumindest bei den Spielern für große Freude. Bei dem Online Poker Markt in Kroatien soll es sich um einen offenen Markt handeln, wodurch die Spieler auch die Chance haben sollen, auf Portalen zu spielen, die nicht in Kroatien, sondern in einem anderen Land, lizensiert sind.

Schon im nächsten Jahr soll der Online Poker Markt in Kroatien an den Start gehen, bis dahin können sich die Interessenten um eine Lizenz bewerben, um dann das eigene Angebot entsprechend planen zu können. Für die Betreiber ist eine Startlizenz Gebühr in Höhe von 490.000 US-Dollar angesetzt, die im Anschluss als jährliche Gebühr von Seiten der Betreiber entrichtet werden soll.

Voraussetzungen für eine Lizenz in Kroatien

Natürlich gibt es, wie in anderen Ländern auch, bestimmte Bedingungen, die an die Lizenzvergabe geknüpft sind. So müssen die Bewerber beispielsweise neben der jährlichen Gebühr eine Bankeinlage in Höhe von 490.000 Dollar einrichten, um so finanzielle Stabilität gewährleisten zu können. Als Versteuerung ist von Seiten der Regierung eine fünfprozentige monatliche Abgabe auf die Bruttoeinnahmen geplant. Gleichzeitig sollen auch die Spieler eine abgestufte Steuer auf die eigenen Gewinne entrichten.

Hier sollen jedoch die Betreiber in der Verantwortung sein, da diese die Steuern von den Spielern einbehalten sollen, um diese dann gesammelt zu entrichten. Nun wird die Zustimmung des Parlaments abgewartet, bis der Online Poker Markt in Kroatien dann mit großer Wahrscheinlichkeit Mitte des nächsten Jahres an den Start gehen wird.